Ulm-Nürnberg L60 + L41 (Aktueller Betrieb)

Christian_S, Samstag, 17.08.2013, 00:43 (vor 4632 Tagen) @ 218 466-1


Und diese Städte sollen sich damit abfinden? Pech gehabt, solln's halt mit dem Auto fahren. Jaja, das ist sehr kundenfreundlich. ;)

Das sicher nicht, aber Du wirst in ganz Deutschland und auch in anderen Ländern immer Relationen zwischen bestimmten Städten finden, die einfach keine perfekte Bahnverbindung haben, sondern ggf. Umwege fahren müssen. Das lässt sich nunmal nicht überall vermeiden. Da ist Dein Beispiel nunmal nur eines von dutzenden, das ist halt zum großen Teil historisch bedingt.

Via Aalen mit gut 15 Minuten Aufenthalt in Nürnberg. Das ist nicht attraktiv. Mit Lücken und nur nur 2h Takt braucht man bei den Kunden nicht ankommen. Ein guter Stundentakt abwechseld via Augsburg (L62/L28.2) und via Ingolstadt (L60/L41). Das ist ein akzeptables Angebot.

Na klar ist das attraktiv! Eine angenehme Umsteigezeit, noch dazu zwischen den jeweils schnellsten Produkten der entsprechenden Strecken. Ich würde ja verstehen, wenn man in eine RB umsteigen müsste, aber so wie es ist sind die Verbindungen durchaus gut.


Du siehst das so, ich eben nicht. Ein "m.E" fehlt in Deinern Zeilen. Verbindungen wie (Schweiz-Friedrichshafen-/Allgäu-Kempten-/Sigmaringen-)Ulm-Berlin mit NBS via Ingolstadt-Nürnberg vsl. über eine Stunde schneller, als L11 sowie Karlsruhe-Stuttgart-Regensburg, Stundentakt Nürnberg-Passau uva. füllen die Donautal-IC L60 m.M. mehr als Du denkst.

Ich sehe das einfach von dem Standpunkt her, das es geografische Fixpunkte gibt. Sicherlich sind manche Verbindungen einfach nicht gut genug, da gebe ich Deinem Elan nach Verbesserung ja recht. Aber man kann einfach auf bestimmten Relationen durch die jeweilige Bevölkerungsdichte und bereits vorhandene Alternativrouten (die sicher nicht für alle Relationen attraktiv sind, für manche aber eben schon) ein perfektes Angebot schaffen. Ulm hat als Stadt von der Lage her den Nachteil, an einer mehr oder weniger reinen Ost-West-Achse zu liegen. Gut, der Süden ist mit dem doch recht dichten Verkehr auf der Südbahn auch ganz gut abgedeckt, nach Norden hin hat Ulm aber klare Verbindungsnachteile, da gebe ich Dir im Großen und Ganzen ja recht. Aber Ulm und die dafür interessanten Zubringer (z.B. Sigmaringer Strecke) bringen einfach nicht genug Potential auf, eine eigene IC-Linie zu füllen. Ähnliche Nachteile haben z.B. Erfurt oder Bielefeld. Auch diese haben nur Ost-West-Verbindungen, man muss immer einen gewissen "Haken" fahren, um nach Nord oder Süd zu kommen. Aber das ist einfach so, da es nur diese Städte sind, während außer dem Umland keine weiteren wirklich Potential bringenden Städte mit "dran hängen". Also werden den Leuten Umsteigeverbindungen angeboten, so wie den Ulmern eben auch. Diese sind nicht schlecht und für den Bedarf vollkommen ausreichend.

Der Hauptgrund Deiner Ablehnung dürfte ohnehin der sein, dass die L60 der L41 entgültig die Grundlage für Durchfahrten in Ingolstadt nehmen würde. Die 4 Minuten länger ab/bis München werden aber niemandem schaden. ;)

Nein, der Hauptgrund meiner Ablehnung (und nicht nur meiner ;) ) ist einfach das nicht genügende Potential für eine solche Linie. Das die 41 in Ingolstadt durchfährt ist selbstverständlich, bei dem hervorragenden Angebot was Ingolstadt so schon hat. Ich glaube, daran wird sich in Zukunft auch nichts ändern :-)


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