Sorry (Fahrkarten und Angebote)

Fabi, Stuttgart, Donnerstag, 09.06.2011, 10:16 (vor 5594 Tagen) @ Henrik

Ich könnte es auch schöner haben, wenn mir jeder Bundesbürger einen Euro schenken würde,


Richtig, solche Dinge gibt es ja auch, z.B. in Form von Steuersenkungen (z.B. Hotellerie, wo damit sehr oft Ausbauten finanziert werden.

Für sein eigenes Privatleben ist in erster Linie jeder Bundesbürger selbst verantwortlich, nicht der Staat oder die Gesellschaft o.ä.

Richtig, aber den grundrahmen gibt der Staat vor, d.h. eigentlich das Volk und da muss man dann überlegen, was man haben will. So bieten z.B. die Länder Ländertickets zum Zugfahren, es gibt Kindergeld, ...

Nein, man konnte nicht wählen. Es gab (bis vor kurzem) nur den Wehrdienst,


Zitat aus Wikipedia: "Wurde der Antrag angenommen, was seit den 1980er Jahren die Regel war, musste man als Ersatz für den Wehrdienst den Zivildienst leisten."

Das ist ein recht deutlicher direkter Eingriff des Staates

und insofern absolut überhaupt nicht vergleichbar mit persönlichen individuellen privaten Vorlieben einzelner Bundesbürger.

Natürlich ist es vergleichbar und in den meisten Gesellschaftsfeldern auch anerkannt. Zum Beispiel gibt es bei Veranstaltungen Ermässigungen für Militär, Schüler, Studenten, Arbeitslose, ...

D.h. es ist nicht abwegig Ermässigungen für Nichtverdiener/Geringverdiener im Eisenbahnverkehr haben zu wollen. Das muss ja nicht gratis sein. Aber als Student könnte man z.B. eine Berechtigung für eine Fernverkehsfahrkarte Uni - Wohnort für eine pauschale bekommen.

können sie doch auch gerne, wenn sie es denn möchten.

Das sollen sie dann aber bitte auch selbst bezahlen etc.

Und wo nimmt ein Student das Geld her? oder ein Ostdeutscher, der um Arbeit zu haben in Süddeutschland arbeitet?

Es wird von den selbsternannten "anti-Neoliberalen" nun nicht gerade als "Neoliberale"-Position angesehen, Semestertickets zu fördern.

Darum geht es nicht, mir ging es um die Bedeutung von Studenten. Ein Student von heute ist der Arzt von morgen.

Der Fernverkehr gehört nunmal nicht gerade zu der sozialstaatlichen Grundversorgung an sich,

lediglich die Infrastruktur dazu.

Da wären wir wieder beim Grundproblem, natürlich gehört jeder Verkehr zur sozialstaatlichen Grundversorgung. Ansonsten müssten ja auch alle Autobahnen privat berieben werden.

Und es macht sich ja soagr ein CDU-Minister Gedanken zum Benzinpreis.

Wenn er persönlich meint, er müsste unbedingt ganz woanders arbeiten, dann kann er das doch gerne für sich so entscheiden.


wieder ein Grundproblem. Wer sich bemüht, muss unterstützt werden. Ansonsten iist es sogar nachvollziehbar, wenn man als Sozzialfall abrutscht. Und es wird ja sogar aktiv gefördert, nur eben nicht im Verkehr. => http://www.ba-auslandsvermittlung.de

Die Arbeitsagentur soll doch froh sein, um jeden der für seine Arbeit weg geht und genua das gehört unterstützt mit Ermässigungen, damit das Sozialleben nicht leidet.

Ich empfinde keine Einschränkungen und sehe auch niemanden, die für Deine Thesen/Forderungen auf die Straße gehen o.ä.


Eben das ist auch so ein Grundproblem. Viele Menschen sind mit dem dargebotenen zufrieden und vergelichen nicht. Und es wird als normal empfunden, Regionalverkehr zu fahren, obwohl ein Fernverkehrszug schneller ist.

Beim Thema Studiengebühren sind Menschen auf die Strasse gegangen und da gibts sicher noch viele weitere Dinge, die ein vernünftiger Mensch nicht einfach akzeptiert.

Ein Student aht in der Regel nicht viel Geld, also muss man schauen, dass er eben nicht zu hohe Studiengebühren, Kosten für Bücher und eben auch Kosten für die Heimfahrt bezahlen muss. Die Bundesrepublik Deutschland profitiert ja am Ende, aber das wird schwer, wenn der Student anstatt zu lernen bzw. sich zu erholen für irgendwelche Kosten Nebenjobs machen muss.

Fabi


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