Sorry (Fahrkarten und Angebote)

Henrik, Mittwoch, 08.06.2011, 19:21 (vor 5596 Tagen) @ Fabi

Hm, Studenten sind eine Sache, aber auch da gibt es sicher welche, die an einem gewissen Ort studieren müssen, weil es ihr Fach nur dort gibt oder die betreffende Einrichtung einen guten Ruf hat, was gut für die Karriere ist.

Warum soll man deswegen also das Privatleben vernachlässigen?

weil es letztendlich ihr Privatleben fördert.
Wenn sie das eine wollen - dann haben sie nunmal auch damit zu leben.

Oder anders, warum wird/wurde dem Militär eine Fahrkarte in die Heimat vom Staat in die Hand gedrückt (ist doch so?) und ein Student oder ein Arbeiter, der z.B. aus dem Osten nach Süden pendeln muss, darf sich um Sparpreise prügeln?

Den Wehrdienst konnte sich keiner aussuchen - das war Pflicht vom Staate,
die Bahnfahrt entsprechend Ausgleich.

Der Student hat auch vielerorts einen entsprechenden Ausgleich, sogar ohne Studiumspflicht und ganz umsonst bzw. hoch subventioniert (Semesterticket) und bekommt BahnCard etc. deutlich billiger.
Auch dem Arbeitslosen stehen vielerorts Sozialtickets zur Verfügung.
Alle anderen sind für sich selbst verantwortlich bzw. sollten es zumindest sein, sollte man meinen.

Du weisst ja, in der Schweiz, wäre das mit einem einfachen Kauf des Generalabonnements erledigt. Problemlos kann man z.B. in der Nähe von St. Gallen wohnen und in Genf studieren. Das hat z.B. die Miss Schweiz 2007 so gemacht und in Genf, glaube ich, internationale Kommunikation studiert.

Du weisst ja, in NRW, ist das mit dem einfachen Semesterticket erledigt. Problemlos kann man z.B. in der Nähe von Bielefeld wohnen und in Bonn studieren.


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