Sorry (Fahrkarten und Angebote)

Fabi, Stuttgart, Mittwoch, 08.06.2011, 19:35 (vor 5595 Tagen) @ Henrik

Wenn sie das eine wollen - dann haben sie nunmal auch damit zu leben.

Warum? Wenn man es doch anders schöner haben könnte. Ein glückliches Privatleben fördert übrigens auch die Leistung für die Gesellschaft.

Den Wehrdienst konnte sich keiner aussuchen - das war Pflicht vom Staate,

die Bahnfahrt entsprechend Ausgleich.

Natürlich konnte man, man hätte Zivildienst im örtlichen Krankenhaus machen können. Wenn man das auf deine Argumentation oben übersetzt, könnte man auch sagen, wer Soldat werden will, muss damit leben, dass der Staat im nicht die Heimfahrten bezahlt.

Ich halte von beiden Argumenten nichts und möchte, dass Menschen Ihre Freizeit bei Ihrer Familie, ... verbringen können.

Der Student hat auch vielerorts einen entsprechenden Ausgleich, sogar ohne Studiumspflicht und ganz umsonst bzw. hoch subventioniert (Semesterticket) und bekommt BahnCard etc. deutlich billiger.


Na ja, man muss sich anschauen, was man da bekommt. Ausserdem gehört sowas gefördert, da die wirtschaft wächst, wenn der Student später am Arbeitsplatz teilnimmt. Das sehe ich sogar als nicht neolibereraler Mensch so.

Auch dem Arbeitslosen stehen vielerorts Sozialtickets zur Verfügung.


Sozialtickets im Fernevrkehr? Eher nicht.

Alle anderen sind für sich selbst verantwortlich bzw. sollten es zumindest sein, sollte man meinen.

Was hat das mit Verantwortung zu tun, wenn der Baurbeiter aus Bautzen wegen fehlender Arbeitsmöglichkeit in Süddeutschland oder der Schweiz arbeiten muss?

Du weisst ja, in NRW, ist das mit dem einfachen Semesterticket erledigt. Problemlos kann man z.B. in der Nähe von Bielefeld wohnen und in Bonn studieren.

Und in vollen Nahverkehrszügen fahren, weil man den Fernverkehr nicht nutzen darf.

Zusammengefasst, ich verstehe es wieder mal nicht wie sich jemand mit diesen Einschränkungen zufrieden gibt und sie sogar noch verteidigt.

Fabi


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