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Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Mittwoch, 08.06.2011, 22:56 (vor 5595 Tagen) @ Ösi

Hallo!

Diese egoistische, kurzfristig denkende, (langfristig) asoziale Sicht ist es sicher auch,
die zu einer ablehnenden Haltung von Studiengebührenabschaffung bei Studenten führt,
die wissen nämlich genau, dass es eben Studenten es sind, die nach erfolgreichen Abschluss des Studiums erheblich bessere (wirtschaftliche) Voraussetzungen haben.


Und warum sollte man diese Gebühren genau zu dem Zeitpunkt einheben, an dem diese besseren Voraussetzungen noch nicht vorliegen, bzw. viele unter Hartz-IV-Niveau leben? Wäre es nicht sinnvoller, wenn erst die Absolventen, wenn sie dann mehr verdienen, zahlen müssten? (...)

Das wäre auch meine Lösung des Problems.

Wenn man zudem bedenkt, dass fast nur der Nachwuchs aus gut betuchten Elternhäusern studiert und dieses Studium mit den Steuergeldern von einfachen Arbeitern & Angestellten (die gar ihren Meisterbrief etc. selbst bezahlen mussten) finanziert wird,


Das liegt zum Großteil am noch immer massiv sozial ungerechten Bildungssystem. Ich kenne niemanden, der sich gleichzeitig gegen Studiengebühren und für das derzeitige Bildungssystem ausspricht.

jetzt kennst du jemanden: mich...
...zumindest in Österreich...
Mit dem deutschen Schulsystem kenne ich mich (noch) zu wenig aus.

m b g,
Anoj


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