Weshalb Diesel unter Fahrdraht? (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Freitag, 31.12.2010, 17:53 (vor 5610 Tagen) @ Tommyboy

Hallo,

Servus,


mir ist mal aufgefallen, dass es einige Strecken gibt, auf denen Dieselzüge relativ lange unter Fahrdraht verkehren:
- Der RE Nürnberg-Dresden ab Reichenbach
- Der IRE Sigmaringen/Rottenburg-Stuttgart ab Tübingen
- Der RE Lindau/Oberstdorf-Nürnberg ab Augsburg
Wäre es nicht möglich, die Züge ab diesen Bahnhöfen zu brechen und eine E-Lok einzusetzen? Zwar müssten die Fahrgäste dann umsteigen, wäre es jedoch nicht wirtschaftlicher so zu fahren? Es geht hier ja nicht um wenige Kilometer unter Fahrdraht, sondern teilweise um weit über 100 km.

Die o.g. Strecken werden mit 611/612 Neigetechnik-VT und 160 km/h gefahren. Auch wenn die NT momentan nicht eingeschaltet werden darf, würde Umsteigen Zeit und Ataktivität kosten.
Wenn die NT wieder funktioniert, gibt es keine andere Möglichkeit, die Fahrzeiten einzuhalten. Abhilfe würden bogenschnelle ET bringen, aber eine Anschaffung solcher Züge ist leider nicht mal geplant.
Eine wirtschaftlichere Lösung ohne NT , die im Alläu nicht genutzt werden kann und 8 Motoren bei 4x612, wäre für Lindau/Oberstdorf-Augsburg-Nürnberg, die 160 km/h schnelle BR246 und Dosto (wie bei Metronom) oder 246 mit Aimz+Bimz und Bimdzf. Alternativ zu neuen 246 könnten evtl. 218 430-434, 456-462 erneut als BR210 für 160 km/h zugelassen werden.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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