Weshalb Diesel unter Fahrdraht? (Allgemeines Forum)

ICE-T-Fan, Freitag, 07.01.2011, 17:15 (vor 5597 Tagen) @ Tommyboy

Hallo,

mir ist mal aufgefallen, dass es einige Strecken gibt, auf denen Dieselzüge relativ lange unter Fahrdraht verkehren:

- Der RE Nürnberg-Dresden ab Reichenbach

Durchgehend bogenschnelle Verbindung. Da es keine Neigetechnik-Elektrotriebwagen für den Nahverkehr gibt, kann man die Verbindung nicht brechen ohne die Fahrzeiten zu verlängern.

Genauso gibt es einen RE zwischen Saalfeld und Lichtenfels der mit BR 612 gefahren wird, um die Fahrzeiten zu beschleunigen.

Bei anderen Linien ist der Grund eine Direktverbindung zu schaffen:

Der RE1 Göttingen-Chemnitz fährt zwischen Göttingen und Leinefelde, Gotha und Weimar sowie Gößnitz und Chemnitz / Gößnitz und Zwickau auch unter Fahrdraht, eben damit man von Göttingen bis Chemnitz umsteigefrei fahren kann. Theoretisch hätte man hier auch in Gotha und Weimar brechen können und dazwischen beispielsweise Dosto+143 einsetzen, die ja ordentlich Kapazität haben.

Der RE Erfurt-Würzburg fährt zwischen Schweinfurt und Würzburg auch unter Fahrdraht. Hier gibt es zwar keinen Zeitgewinn durch die GNT, dafür aber eine Direktverbindung von Erfurt nach Würzburg. Bis vor einigen Jahren wurde diese Verbindung ja in Schweinfurt gebrochen.


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