Grundsätzlich gesagt (viel Text) Teil 1 (Allgemeines Forum)

Henrik, Dienstag, 20.07.2010, 16:19 (vor 5741 Tagen) @ Jogi

Quellenangaben, ein wichtiges Kriterium um die Angaben nachprüfen zu können. Ob die in Meldungen genannten Quellenangaben wahr sind, ist ein anderes Blatt, dennoch: sie sind ein Indiz für seriöses arbeiten.

genau das ist es. und wenn es eben nicht nachprüfbar ist, recht schwammig ist, stellt sich die Frage der Seriösität.

Warum hast Du den fett markierten Teil von meinem Beitrag weggelassen?

zu langer Text. Ich musste einiges streichen. Und hier lag es nahe. Es lag kein Zusammenhang zu den Worten zuvor vor.
nebelöse unglaubwürdige Quellen sind ja eher das Gegenteil von seriös.
"Gerüchten zufolge" ist auch so eine Floskel, wo man gleich weiß, das hat sich der Autor wohl nur so aus den Fingern gezogen...

Die Formulierung "Um sich der Bild anzupassen" ist eine Unterstellung, die nicht haltbar ist.

Je mehr ich übers Bildblog lese, desto mehr bin ich überzeugt davon, dass das wirklich ein gewichtiger Teil der Taktik ist. Dass diese ihre durchweg Polemik eben mit Absicht einsetzen. Steht sogar auf wikipedia.

Der Vorwurf "ihr ans Bein pinkeln" zu wollen trifft schon deswegen nicht zu, da auch über andere Periodika geschrieben wird.

Das würde dem doch nicht widersprechen, über andere Medien aber auch erst seit einem Jahr.
Übrigens, gleich im ersten Interview, das ich von ihm gefunden hab, sind das seine eigenen Worte. Mein "womöglich" kann hier also gestrichen werden. Es ist die Absicht, der Bild ans Bein zu pinkeln, nach eigenen öffentlich getätigten Aussagen.

Ich glaube nicht, dass er wirklich einen seriösen Eindruck an Tag legen will dabei. Macht er in seinem eigenen Blog ja auch nicht, begibt sich auch dort oft auf dünnes Eis und bricht ein.

Beispiele?

Mir ist es sehr drastisch im Rahmen von Lena aufgefallen, zunächst ihr letzter USFO-Abend.
hat er sich da weit aus dem Fenster gelehnt, war total frustriert und musste unbedingt innerhalb paar Sekunden seinen langen Aufsatz von sich geben und ist kräftig auf die Schnauze gefallen.
Später auch noch paarmal und wurde deftigst widerlegt in den Kommentaren.
Er ist ja auch ein typischer Blogger, hat so seine eigene Meinung, lässt keine andere zu und verkauft nur seine eigene als die einzig wahre und kann sich andere Ansichten noch nichtmal vorstellen, "Ehrlich gesagt: Ich kann mir das nicht erklären."
Selbstverliebt und Selbstdarstellung - zu der er ja auch steht.
In dem Zusammenhang wurde mir damals auch erläutert, dass Herr Niggemeier nicht umsonst eine der umstrittensten Personen in der Medienbranche sei.

Ich lese oft NP & HAZ online, die Zeitungen hier. Kommen auch oft Fehler vor, werden in den Meinungen drunter angesprochen und von der Redaktion kommt ein "Dankeschön" und der Fehler wird behoben. Auch schon bei Spiegel gesehen.

Ist es offen, wenn ich erst ein, zwei oder drei Kommentarseiten durchlesen muss, um eine Veränderung im Artikel nachvollziehen zu können?

Kann ich so für HAZ, NP & Spiegel nicht bestätigen.

Was ist mit dem von mir angesprochenen stillschweigenden Offlinestellen von Artikeln?

Was soll damit sein? Hab ich noch nichts von gehört. Und ist doch eher positiv zu bewerten, wenn Artikel besser offline gestellt werden, die eh nicht so ganz das Wahre waren.

im übrigen bzgl. BILD,
Häufiger werden von Bildblog auf Bild.de gefundene und veröffentlichte Fehler noch am selben Tag von Bild.de korrigiert.
sowie auch
wurden einige auf Bildblog enthüllte Ungereimtheiten in der Bild selbst korrigiert. Vor allem in kleinen Meldungen innerhalb der im Jahr 2006 wiedereingeführten Korrekturspalte auf Seite 2 der Zeitung wurden von Bildblog kritisierte Darstellungen im Nachhinein relativiert oder zurückgenommen. Ähnliche Korrekturen gab es auch in der Bild am Sonntag.
(wikipedia)

Ja, und? Ist die Bild besser geworden?

Beantwortest Du unten drunter doch schon selbst.

Also nicht.

Du bezweifelst also eben nicht, dass die BILD sowas wie von dir zitiertem damals heute nicht mehr von sich geben würde, schon gar nicht könnte und die BILD auch eine ganz andere Bedeutung hat.

Und die Medienwelt hat sich verändert.

Nicht unbedingt zum positiven, was natürlich bei allen Mdien gilt. Dennoch ist die Bild ein Drecksblatt, der Stern, Focus, FAZ, WAZ oder sonst was nicht annährend das Wasser reichen können - in der negativen Sicht.

Bei Focus & FAZ stimme ich Dir 100%ig zu.
Die WAZ hat aber durchaus immer wieder einiges an BILD-Art. Stern ja sowieso.
Und dass der Wandel hin zur SPD-Medienwelt und Spiegel, SZ, taz, Zeit, FR etc nicht besser ist, dahingehend stimme ich Dir auch zu. Das war ja genau mein Ausgangsstatement.

Was ist mit der Hetzkampagne gegen die Staatshilfen für Griechenland?

Bin kein Bild-Leser, weiß also nichts von einer solchen Hetzkampagne.
Gegen die Staatshilfen gab es sehr gute Gründe und die waren in allen Medien zu lesen.
Dass die Staatsbediensteten in GR auch schon vor dem 50.Lebensjahr in den Ruhestand gehen können und alle Griechen 14 Monatsgehälter beziehen, ist Fakt und war auch überall zu lesen.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/dossiergriechenland100.html

Was mit der "Berichtertattung" über Verbrecher, die deren Persönlichkeitsrechte so krass verletzt, dass eine Identifizierung der selbigen für das mittelbare Umfeld möglich wird?

Was soll damit sein? Nich gut. Aber gibts auch in anderen Medien, gab grad letztens einen solchen Fall im Ruhrgebiet, nicht von Bild.
Ein Film gabs auch letztens drüber..... war's sogar Tatort?


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