CH: Sprachgrenze (auch NL/DE, nicht NL/BE) (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 17.04.2024, 18:14 (vor 878 Tagen) @ Tobs

Hallo Tobs,

Sehr schade finde ich übrigens, dass keiner der nach (bzw. über) Bern verkehrenden Kurse Richtung Lausanne und Genève gezogen wird. Allein schon durch die Sprachgrenze dürften halten Brig und Interlaken attraktiver sein. Vermute ich jedenfalls.

Deine Vermutung stimmt; "Alphorn (CH)" berichtete schon eher.
Es gibt in CH ganz viel Verkehr im Dreieck Bern-Basel-Zürich, auch viel am Genfer See aber dazwischen relativ wenig.
Ticino hat eine eigene S-Bahn aber Personenverkehr via Gotthard ist relativ niedrig.

Hier in NL gibt es einerseits Überlegungen, den Stundentakt Amsterdam-Brüssel zu verdoppeln. Es sollen dann pro Tag 32 Zugpaare verkehren = 16 "schnelle" (etwa dieselbe Halte wie eurostar) und 16 "langsame" (via Breda und Noorderkempen).
Andererseits bleibt es vorerst bei nur 7 Zugpaaren Amsterdam-Frankfurt, obwohl im Bereich Rhein-Ruhr-Sieg mehr Menschen wohnen als im Bereich Antwerpen-Gent-Brüssel. Dafür sprechen die Einwohner des zweiten Bereichs dieselbe Sprache als in Amsterdam.

Ganz fair ist obiger Vergleich nicht, denn den IC Brüssel können Jan und Petra aufpreisfrei benutzen, während für den ICE International eine ICE-Fahrkarte benötigt ist. Aber zusätzlich zum IC Brüssel verkehren auch noch täglich 10 eurostar-Zugpaare Amsterdam-Brüssel-Paris, mehr als die Quote des ICE International.


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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