Christian Drosten sieht sich falsch verstanden (Sammelthreads)

J-C, In meiner Welt, Freitag, 13.01.2023, 08:45 (vor 1126 Tagen) @ Administrator
bearbeitet von J-C, Freitag, 13.01.2023, 08:47

Wie ich schon angedeutet habe, gibt es immer etwas jenseits der Schlagzeilen zu beachten.

So auch hier (Link vom NDR)

Dabei räumt er auch mit einigen Missverständnissen auf. Er erwarte zwar, dass wir derzeit an der Schwelle zur Endemie stünden. Mit Sicherheit sagen könne man das aber erst im Rückblick. "Ich will keine Ankündigungen machen oder irgendwas für beendet erklären, aber ich kann natürlich sagen, was ich erwarte", sagte er dazu im Podcast. Ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Was sicher ist, ist dass die Menschen global gesehen seltener und weniger schwer erkranken. Auch hier sehe man die sogenannte weiße Lunge, Anzeichen für besonders schwere Erkrankungen, auf den Intensivstationen wesentlich seltener, sagt der Virologe. Das liegt wohl vor allem daran, dass Omikron-Varianten für weniger schwere Verläufe sorgen.

Auch wird ausgeführt, dass sich das Virus nun weniger sprunghaft mutiert, dadurch wird es beherrschbar.

Dass man daraus ableitet, dass man ja gleich die Maskenpflicht abschaffen kann, will er so nicht sehen:

Bei allen optimistischen Aussichten: Maßnahmen wie Masken könnten noch immer helfen, ältere oder vorerkrankte Menschen auch aus Rücksicht an Orten wie dem öffentlichen Nahverkehr zu schützen. Und sollte sich die Situation wider Erwarten noch einmal verschärfen und es doch mehr und schwerere Fälle geben, könnte das auch wieder in sehr vielen Lebensbereichen notwendig werden.

Die aktuelle Situation in China lässt den Schluss zu, dass es aktuell noch nichts zu befürchten gibt. Die in China grassierenden Varianten sind ja solche, gegen die man im Westen immunisiert ist. Mehr Sorge bereitet die Tatsache, dass eine stärkere Ausbreitung schneller zu Mutationen führen kann, die sehr wohl gefährlich werden können.

kurz gesagt, das muss man mal abwarten. Und Tee trinken. Heute morgen einen Pfefferminztee gehabt. Mein Railjet steht irgendwo in Brno rum. Grad geschaut, 85 Minuten Verspätung. Gestern war der auf die Minute pünktlich... War wohl eine gute Wahl, stattdessen den REX1 zu nehmen.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky


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