Schlechte Scherze? (Allgemeines Forum)

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 22.12.2022, 16:26 (vor 1267 Tagen) @ Altmann
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 22.12.2022, 16:30

Weil die WESTbahn zwischen St. Pölten und Salzburg im Wesentlichen die Aufgaben des RJ übernimmt.


Wenn man dann in der WESTbahn auch Tickets von ÖBB, DB und Co. nutzen kann, ja. Wird das der Fall sein? Und wenn ja, was wird dann ein Sparschiene-Ticket kosten? Und hat die WESTbahn überhaupt die dafür notwendige Infrastruktur (Lesegeräte, etc.)?

Die WESTbahn und ÖBB haben während Corona schonmal gegenseitig die Fahrkarten anerkannt. Irgendwie muss die WESTbahn ja Fahrkarten des OÖVV und des SVV (sowie des VVT nun) auch scannen können.

Wird man wirklich 2 Fernzüge in zeitlicher Nähe vermissen? Immerhin wird ja keine Relation länger brauchen als jetzt. Bedeutet halt nur einen Umstieg, die meisten werden damit leben können.


Leben vielleicht. Leben kann man in Österreich trotzdem sicher besser als z.B. in der Ukraine. Die Frage ist nur, wieso ich als Steuerzahler für diesen Schwachsinn zahlen soll.

In Wahrheit wollte man damals einfach nicht für die WESTbahn zahlen, also bestellte man damals die Leistungen bei den ÖBB ab.

Müssen sie denn so oft umsteigen? Ich glaube nicht, dass Relationen jenseits von Wien jetzt so viel interessanter sind als Wien selbst.


Also meine aktuell am Häufigsten gefahrene Verbindung ist zum Flughafen. Außerdem in die Schweiz, nach Ungarn, nach Kärnten fahr ich übermorgen. All das gibt ´s dann halt nimmer direkt. Toll.

Wann kamst du von Amstetten direkt in die Schweiz? Das tät mich interessieren.

Welche Zusatzzüge? Glaubst du, die WESTbahn will dann drei Mal in der Stunde Wien - Salzburg bedienen? :D


Nein, aber es soll halt ein wirklicher 30-Minuten-Takt werden. Und auch dafür braucht man mehr Züge.

Was meinst du damit? Die WESTbahn kriegt 4 Züge von CRRC dieses Jahr.

Welche Wählerstimmen hat die Regierung denn verloren? Soweit ich weiß, sind die Wählerstimmen bei einer Wahl fix und werden sich nicht ändern. Falls du auf die Wahlumfragen abzielst, die sind in der Regel völlig wertlos im Blick auf langfristige Entwicklungen. Dementsprechend sollten diese für keine Regierung ein Maßstab sein.


Ähm, ja. Wenn Du meinst, dass Umfragen für die Politik uninteressant sind ... Auf alle Fälle gibt ´s im Januar jetzt ne Landtagswahl in Niederösterreich (na ja, da haben die Grünen sowieso nichts zu verlieren). Und ich wette, dass wir 2023 auch Neuwahlen im Parlament sehen werden.

Auf was wetten wir?

Du wirst ein Klimaticket kaufen und du wirst dessen Vorteile zu schätzen wissen. Wetten?


Wenn das auch bei Austrian Airlines, Regiojet, MÁV und SBB gilt, dann ja. Sonst eher nicht ;-).

Bei Regiojet gilt es in den Zügen bis Hegyeshalom/Breclav ;-) Wieso sollte ein Klimaticket im Flugverkehr gelten? Die SBB fahren nicht in Österreich als Beförderer, ebenso nicht die MÁV.

Ansonsten wie gesagt, es steht nirgends geschrieben, dass da keine Tarifintegration möglich ist.


Das ist ein durchaus spannender Punkt, zugegeben. Schließlich sind die WESTbahn-Züge im Entwurf ja als IC gekennzeichnet - was man so interpretieren könnte, dass diese Züge auch mit ÖBB-Tickets nutzbar sein sollten.

Ich glaube denen sind die generischen Zuggattungen ausgegangen. Im VDV des Fernverkehrs ist von IR, IC und EC die Rede. Bekommen tut man D, RJ, RJX sowie halt ECs, wo IR dranstand :P

Die Ostregion hat die CJX in ihrem Entwurf als IRX gekennzeichnet nebenbei. Jetzt geht man zur Gattung „MEX“ über, was für MetropolenExpress stehen soll.

Dazu müsste man aber erst mal die beiden Systeme harmonisieren - und ob das funktionieren wird, wird man sehen.

Die WESTbahn wollte ja die ganze Zeit eine Tarifkooperation mit den ÖBB.

Zu befürchten ist eher, dass es so laufen wird wie während der "Notvergabe", als keine Sparschiene-Tickets und keine WESTsuperpreis-Tickets verkauft wurden (zumindest nicht offiziell). Das wäre natürlich die allergrößte denkbare Verschlechterung "im Interesse der Fahrgäste".

Sparschiene-Tickets sind ein vergünstigtes Angebot. Diese kann man halt ganz anbieten, da man ja einen Nettovertrag hat. Wenn die Dinger mehr Geld bringen, ist ja der Besteller auch glücklich ;-)

Im Gegensatz zu Tschechien zum Beispiel waren jedenfalls gemeinwirtschaftlich bestellte Leistungen bisher stets nach einem Tarif buchbar. Vor dem OneTicket musste man tatsächlich dort für jeden Betreiber ein separates Ticket haben, sofern man außerhalb eines Verkehrsverbundes lag. Mal schauen, was da rauskommt.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky


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