Nicht zwingend. (Allgemeines Forum)

A-W, Hannover, Sonntag, 10.01.2021, 00:15 (vor 99 Tagen) @ JumpUp
bearbeitet von A-W, Sonntag, 10.01.2021, 00:15

Die HOTNAT-Regelung findet man hier: https://www.railteam.eu/de/fur-ihre-reise/serviceleistungen-an-bord/
Dort ist lediglich die Rede von Verspätungen und Ausfällen von Zügen. Behördliche Maßnahmen werden dort nicht erwähnt, also sie sind kein abgedeckter Grund.

Ob man den Flugzeug besser nehmen sollte, muss man selber entscheiden. Aktuell ist das Angebot recht dünn, da u.a. die Fluggesellschaften sich den Flug von UK nach Deutschland drei Tage vorher beim Bundesinnenministerium genehmigen lassen müssen.

Aktuell würde ich den Umstieg wagen. Allerdings ich habe eine BC 50 und damit ist der Flexpreis zumindest nach Hannover verkraftbar.

Wenn man zu bezahlbaren Preisen den Umstieg sehr wahrscheinlich schaffen möchte, würde ich einen Sparpreis mit der Nutzung der belgischen IC-Zügen nehmen. Der Zug Richtung Eupen verlässt Brüssel Süd stündlich zur Minute 56, also das sollte man so gut wie immer schaffen. Ja, die Zugfahrt dauert länger und man muss umsteigen...

Sollte sich die Lage zum kleinen Fahrplanwechsel in Mai ändern, könnte ich mir vorstellen, dass entweder Eurostar oder DB die Züge umplanen würden, um den Umstieg attraktiver zu gestalten. Die Frage ist auch, wie streng werden die Belgier bei der Zollkontrolle vorgehen. Wenn es dabei bleibt, wie es aktuell ist, sähe ich die Verbindung nicht in Gefahr. Sollten jedoch stichprobenartige Detailkontrollen dazu kommen, dann sehe ich das schwarz.

Sollte Eurostar in der Zwischenzeit zum normalen Fahrplan zurückkehren können, dann müsste man keine zwei Stunden in Brüssel warten, sondern weniger.

Wir müssen halt die aktuelle Lage abwarten und in der Zwischenzeit bei den beiden EVUs den Wunsch auf Erhalt der Attraktivität der Verbindung äußern, damit die sehen, dass man da etwas unternehmen sollte.


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