US: Mit Rennzügen COVID-19 Krise bekämpfen? (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Donnerstag, 25.06.2020, 13:59 (vor 2110 Tagen) @ oska

GibMirZucker:

Es wäre eine sinnvolle und langfristig sinnvolle Massnahme zur Förderung der Wirtschaft. Die Frage ist nur: selbst wenn das Geld fließt, sind die USA noch in der Lage, solche Projekte auszuführen? Dazu ist viel KnowHow notwendig, vom obersten Ingenieur über den Vorarbeiter bis zum Schweißer! Von der richtigen Betonmischung, Stahl für Achsen bis zur Software für die Signalisation.

Was Du beschreibst, ist vor allem Menschkraft ("Know-Who") und erst danach Kenntnisse.

Und wenn Kenntnisse nicht vorhanden sind, kann man die importieren.
Bei den Mississippi-Deltawerken haben die Amis z.B. von den Niederländern gelernt.
Die USA sind bereit, HGV-Technologie aus Japan zu importieren (vor allem wegen dessen "track record": zig Milliarden Fahrgäste, kein einziges Todesopfer, und das alles trotz Erdbeben, Sturmwinde und Tsunamis).

Also wenn die USA irgendwas können, dann doch wohl Infrastruktur und Software. Ich habe da keine Bedenken.

Ich aber schon, und da stehe ich offenbar nicht alleine, obwohl ich mich frage, ob besagtes Artikel nicht etwas übertreibt.
Oh Ironie: Rail wird noch mit einem relativ guten B bewertet, Roads dagegen mit einem ziemlich schlechteren D.

Construction is the easy part. Maintenance is the hard part.


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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