US: Mit Rennzügen COVID-19 Krise bekämpfen? (Allgemeines Forum)

oska, Mittwoch, 24.06.2020, 22:09 (vor 2111 Tagen) @ GibmirZucker

Aber die Technologie wird importiert. Und das möchte die aktuelle US Politik vermeiden.

Warum sollten die das vermeiden wollen? Alstom hat in den USA 2400 an 11 Standorten und über 350 Lieferanten aus 35 Bundesstaaten. Jeder vierter Metro-Wagen in den USA wurde von Alstom hergestellt. Winke-Winke mit der America-First-Fahne, da kann selbst Dumpfbacke Trump nichts gegen sagen.

Trump möchte keine ausländischen Produkte importieren um die einheimische Wirtschaft zu schützen.

Sonst könnte man direkt deutsches Consulting und 2000 chinesische Ingenieure einfliegen, die Planung, Bau und Inbetriebnahme organisieren und dabei einheimische Arbeitskräfte organisieren. Aber das wollen die Amis ja alles nicht.

Siemens hatte ich ja bereits als Zughersteller genannt. Siemens Mobility ist natürlich genau wie Alstom auch in den USA vertreten und bietet dort die Dienstleistungen an.

Chinesische Ingenieure habe ich nicht erwähnt. Die direkte Beteiligung von China an Infrastrukturprojekten in den USA erachte ich als unwahrscheinlich. Doch da ist Trump nicht alleine. Chinesische Technik wollen im ICE-Treff viele auch nicht in europäischen Bahnprojekten sehen. Doch das soll hier nicht das Thema sein.

Wenn es ein 'echtes' US-Unternehmen sein soll, dann nimm z.b. Wabtec für die Infrastruktur. Doch ich denke Siemens und Alstom werden da ebenfalls mitbieten dürfen. Entscheidungen werden dann doch oft rationaler getroffen, als man es bei den Twitter-Nachrichten des verrückten Häuptlings vermuten würde.


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