Was können ausländische Bahnen von der DB lernen? (Allgemeines Forum)

JanZ, HB, Montag, 19.11.2018, 20:16 (vor 2701 Tagen) @ ICE11

Hier in Deutschland brauche ich, wenn ich am Automaten ein normales Papierticket kaufe keinen Aufpreis zahlen. Auch bekomme ich beim Busfahrer alle Papiertickets zum normalen Tarif und nicht irgendwelche überteuerten "Ritkaarten" nur weil ich keine Chipkarte besitze.

Noch besser: Ich bekomme überhaupt alle Tickets, die ich zur sofortigen Fahrt brauche, entweder im Fahrzeug oder an der Haltestelle. Ich muss also nicht erst mal gucken, wo die Ticketverkaufsstellen sind und wann die offen haben. Und ich sollte vielleicht nicht gerade mit einem 50-Euro-Schein ankommen, muss aber auch keine abgezählten Münzen bereithalten, weil der Fahrer kein Wechselgeld gibt oder der Automat nur Münzen und einheimische Karten nimmt. Übrigens gibt zumindest der VRS einen kleinen Rabatt auf Handytickets, Bares ist also auch in Deutschland nicht immer Wahres.

In Deutschland brauche ich in Verkehrsverbünden keine separaten Tickets für Bus und Bahn und muss auch nicht "umchecken" wenn ich z.B. von der DB in die Rurtalbahn umsteige.

Aber wenn ich über die Grenzen des Verbundes hinausfahre, brauche ich doch wieder separate Tickets, muss überlegen, wo und wie ich am günstigsten stückle etc. In der Hinsicht ist das System in NL besser, sofern man denn eine Chipkarte hat und das Ein-, Aus- und Umchecken nicht vergisst. Die Oystercard in London ist zumindest insofern besser, als man bei Busfahrten nicht auschecken muss und bei der U-Bahn das Auschecken nur an Stationen ohne Sperre vergessen kann, wie bei der DLR.


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