Dann eben die Kontrolldatensätze (Fahrkarten und Angebote)

musicus, Mittwoch, 07.02.2018, 20:27 (vor 2965 Tagen) @ sibiminus

Schon lange gefunden.

Ach...

Mit dem Argument ist das gesamte offene System der Eisenbahn ein fehleranfälliger Notbehelf, denn in geschlossenen Systemen mit Bahnsteigsperren wäre die Fahrgeldsicherung zuverlässiger und korrekter. Nein da stimme ich dir nicht zu, vielmehr sind die Prozesse auf die technischen und organisatorischen Gegebenheiten ausgerichtet. Was ja - wie bereits gesagt - nicht heißt dass das auf ewig so bleibt.

Es geht nicht um Fahrgeldsicherung sondern um den Umgang mit Entschädigungsfällen.

Ebensowenig bei strenger Abhängigkeit eines Kontrolldatensatzabgleichs. Was ist mit (überfüllten) Zügen, in denen man nicht kontrolliert wurde? Was mit NV-Fahrten rein auf Strecken von NE-Bahnen, die keinen Kontrolldatensatz anlegen?

So oder so kann es nicht im Verantwortungsbereich des Fahrgastes liegen, technische und/oder organisatorische Unzulänglichkeiten zu kompensieren. Die Nachlässigkeiten der DB auf dem Rücken entschädigungspflichtiger Kunden auszutragen, ist mir einfach deutlich zu billig, zumal eine kundenfreundlichere Vorgehensweise keine allzu hohen Hürden bedeuten würde. Um nichts anderes geht es mir hier.

Wie gesagt: Mit dem Argument müsstest du das geschlossene System befürworten.

Auch wenn es mich nicht stören würde: weshalb genau?


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