-2 (Reiseberichte)

Henrik, Dienstag, 19.12.2017, 01:58 (vor 3015 Tagen) @ Paladin

Das finde ich unter den wirtschaftlichen Randbedingungen jetzt durchaus nachvollziehbar.

Ebent.
Das hat Milliarden eingespart.
Eben heutige Kritiker hätten in dem Falle die deutlich teurere Variante aufs heftigste kritisiert.
sämtliche Konkurrenz könnte drauf fahren, allein die Franzosen wollten bislang nicht. für den ICE 2 wars in Überlegung - es betraf also höchstens die DB selbst.
ICE 4 wird wohl drauf fahren. Heißt, "nur ICE 3" trifft es nich so ganz, "die gesamte ICE Familie" heißt es künftig.
DB als Verantwortlichen aus zu machen, passt auch nicht so recht.
Doch es muss ja ne Verschwörungstheorie grade stehen, wenn man die Infos nicht hat und sie sich auch nicht aneignen möchte..

Knaller is ja auch der Vorredner..
Lass uns mal extra ne Strecke planen, die frühestens in 25 Jahren in Betrieb geht und wir legen sie speziell extra besonders nur aus für Züge, die eh in 20 Jahren vollends verschrottet werden und geben dafür mal eben nen paar Milliarden mehr aus.
Ferndavonab hätten die ICE 1 und ICE 2 dort keine Probleme, nichmal die TGV

Viel schlimmer sehe ich es, dass es nach über 20 Jahren Bauzeit nicht genug Züge gibt, die die Berlin-München angemessen fahren. Wenn man so baut, muss man es auch bewirtschaften können.

ist aber auch nur Deine Sicht.
Der Betreiber selbst sieht es gänzlich anders, vgl. insbesondere jüngste PM.
"nicht angemessen" sieht hier auch reichlich subjektiv aus. An zuwenig Fahrzeugen scheint das aus Deiner Sicht zu geringe Angebot ja zumindest nicht zu liegen.

Es war ja zudem wahrlich mal gänzlich anders geplant,
vor über 20 Jahren hatte die DB den Vertrag mit der Industrie über die ICE 3 ausgehandelt, inkl. einer Option über weitere 50 Einheiten mit Hinblick auf die Relation VDE 8.
Der Bund stoppte das Projekt, stellte es gänzlich in Frage (Grüne),
DB zog nur 13 der 50er Option, Rest verfiel.
Nachvollziehbar.
Es folgte die deutliche strengere Aufmerksamkeit auf die Wirtschaftlichkeit,
dementsprechend Fuhrpark 250 km/h statt 300 km/h und zwar in großer Auftragsgröße (ICx).
Die Wirtschaftlichkeit bzw Gewinn ist aktuell zum Glück nicht mehr Hauptmaxime des Eigentümers, sondern die Zuverlässigkeit, Kundenzufriedenheit, ausgedrückt u.a. in Fahrgastrekorden.


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