+1 (Reiseberichte)

heinz11, Montag, 18.12.2017, 19:42 (vor 3015 Tagen) @ agw

Ein wirkliches Trauerspiel, dass man für so viel Geld eine 300 km/h Rennbahn baut und dann 200km/h Vmax unter Nutzung des Fahrzeitpuffers ausreichend sind. Hier zeigt sich wieder einmal, dass die Fahrzeugstrategie nicht zur Infrastruktur passt. Das der Fahrplan hier für uralte 401er und langsame 412er ausgelegt werden muss, wird für Jahre eine attraktivere Fahrzeit verhindern.


Auf keinen Fall sollte man jetzt noch eine neue Strecke (z.B. in Süddeutschland) mit einer sehr langen Rampe bauen, die dann von allen bisherigen Zügen ebenfalls nicht mit vmax befahren werden kann.
Man sollte nur noch Strecken bauen, bei denen auch "normale" Züge problemlos ihre bzw. die vmax der Strecke schnell erreichen und halten können.

Gerade das "wir brauchen für jede neue Strecke einen neuen Spezialzug" behindert das Gesamtsystem ja ungemein. Den Abbau des FV-Monopols sowieso.


Das Ding hat Methode. Schon die KRM ist so angelegt, daß nur ICE-3 diese Strecke befahren können. Was für eine gigantische Verschwendung! Aber optimal, um die Konkurrenz wirksam abzuschrecken. Ich weiß, daß es jetzt einige gibt, die aufjaulen werden und sagen, die Streckenführung wäre anders nicht gegangen. Ich jedenfalls glaube das nicht und unterstelle der DB Absicht, die Streckenführung auch unter dem Wettbewerbsaspekt bewußt so gewählt zu haben.


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