Alles längst entschieden... (Fahrkarten und Angebote)

Blaschke, Dienstag, 27.09.2016, 21:21 (vor 3525 Tagen) @ GibmirZucker

Hallo!

Modell A: Der Staat besitzt eine Staatsbahn. Beschäftigt dort mehr Leute, als für einen schlanken Betrieb unbedingt notwendig sind. Das kostet Geld, irgendwie leistet der Staat sich den Luxus, soviel Personal anzustellen, obwohl seine Bahn dann natürlich Verluste machen wird. Irgendwie über Steuern und Verschuldung wird das Geld bereit gestellt.

Modell B: Der besitzt eine Staatsbahn (bzw. die Aktien der Bahn). Um Geld zu sparen, wir Personal abgebaut. Der gleiche Staat finanziert dann Leuten, welche keinen Job haben, den Lebensunterhalt durch Arbeitslosengeld I oder II - das Geld holt er sich mit Abgaben, Steuern und Verschuldung.

Modell C ist in Deutschland nur theoretisch. Das würde bedeuten, dass Leute, die direkt oder indirekt von der Bahn wegrationalisiert worden sind, eine andere Arbeit ausführen. Da aber keine Vollbeschäftigung herrscht ist das theoretisch. Man kann nur zwischen Modell A und B entscheiden.


Modell A war die Zone - die ist pleitegegangen.
Modell B sind wir hier - und der Staat prosperiert.
Modell C kommt hier teilweise zur Anwendung, weil zumindest TEILE der Wegrationalisierten anderweitig beschäftigt werden.


Übrigens KÖNNTE Modell B günstiger sein als Modell A. Siehe z.B. den Bergbau hierzulande. Seit zig Jahren wäre es für den Staat bedeutend günstiger, den ganzen Kumpeln lebenslang Arbeitslosengeld zu zahlen, als die sauteuren Arbeitsplätze künstlich über Subventionen am Leben zu halten.


Schöne Grüße von

jörg


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