Bevor die DDR zum Beitrittsgebiet degradiert worden ist, gab (Fahrkarten und Angebote)

GibmirZucker, Dienstag, 27.09.2016, 20:59 (vor 3529 Tagen) @ ktmb

es ja auch überall Bahnhöfe mit Schaltern. Vielleicht funktioniert der Ersatz durch Automaten eben (noch) nicht überall?

Da stellen sich grundsätzliche Volkswirtschaftliche Fragen.

Modell A: Der Staat besitzt eine Staatsbahn. Beschäftigt dort mehr Leute, als für einen schlanken Betrieb unbedingt notwendig sind. Das kostet Geld, irgendwie leistet der Staat sich den Luxus, soviel Personal anzustellen, obwohl seine Bahn dann natürlich Verluste machen wird. Irgendwie über Steuern und Verschuldung wird das Geld bereit gestellt.

Modell B: Der besitzt eine Staatsbahn (bzw. die Aktien der Bahn). Um Geld zu sparen, wir Personal abgebaut. Der gleiche Staat finanziert dann Leuten, welche keinen Job haben, den Lebensunterhalt durch Arbeitslosengeld I oder II - das Geld holt er sich mit Abgaben, Steuern und Verschuldung.

Modell C ist in Deutschland nur theoretisch. Das würde bedeuten, dass Leute, die direkt oder indirekt von der Bahn wegrationalisiert worden sind, eine andere Arbeit ausführen. Da aber keine Vollbeschäftigung herrscht ist das theoretisch. Man kann nur zwischen Modell A und B entscheiden.


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