+211 - Ein kleiner Bericht. (Reiseberichte)

Geo Donkey, Mittwoch, 13.08.2014, 12:38 (vor 4280 Tagen) @ numi

Schön zu sehen, welche Blüten das ganze hier inzwischen trägt.

EINE kurze Frage hätte ich aber noch. Ihr habt schon alle mitbekommen, dass das Unwetter zwischen Frankfurt und Mannheim gewütet hatte und das gegen 19.30 Uhr?

Damit ergeben sich zwei Folgeüberlegungen:
1. Man hat also relativ früh gewusst, dass es im Laufe des Abends noch gestrandete Fahrgäste geben wird, nicht erst um 22/23 Uhr.
2. Wird es nicht nur in Stuttgart ähnliche Situationen gegeben haben, wie geschildert. Sondern auch in Mannheim, Heidelberg, Karlsruhe, Freiburg, Basel, Frankfurt, Köln, Fulda, Kassel, Düsseldorf und so weiter.

Und damit zu meinem Fazit:
Kann ein derart großes und vernetztes Unternehmen wie eine nationale Eisenbahn, an allen Knotenpunkten der Republik zusätzliches Personal vorhalten, wenn irgendwo ein Unwetter die Infrastruktur stört??? Ich halte das schlicht für unbezahlbar.

Vielleicht wäre es viel einfacher bereits im Zug darum zu bitten selbständig Gruppen zu bilden, die ähnliche Fahrziele haben und wo weit möglich einfach ein Taxi zu nehmen und die Kosten auszulegen. Eine Ansage könnte also lauten:
"Leider werden nach Nürtingen, Metzingen, Reutlingen Tübingen, sowie Horb, Rottweil und Singen keine Züge mehr erreicht. Bitte bilden Sie soweit möglich selbständig Taxifahrgemeinschaften... Reisende nach Xy... benutzen bitte die S-Bahn. Reisende nach Ulm, Augsburg, München ... sowie Reisende ohne passende Fahrgemeinschaft wenden sich bitte an die Inforamtion im Bahnhof."

So hätte man jede Menge Leute vorab versorgt und könnte mit den restlichen "Problemfällen" schneller zu einer Lösung kommen...

Das wäre schnell und relativ unbürokratisch machbar. Und bestimmt viel billiger als Rufbereitschaften in ganz D!


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum