+211 - Ein kleiner Bericht. (Reiseberichte)

westtoeast, Dienstag, 12.08.2014, 17:59 (vor 4288 Tagen) @ Turbonegro

Ich denke, man sollte bei diesen Forderungen nach kurzfristig mehr Personal auch mal die Menschen dahinter sehen, die dieses Personal ausmachen. Viele machen ihre Arbeit gut, aber vornehmlich zum Broterwerb und haben, wie alle anderen Menschen ein Recht sich zu erholen, auch wenn draußen die Welt untergeht.

Naja, es gibt auch genug andere Berufe, bei denen man davon ausgehen muss, dass bei solchen Extremsituationen auch einmal außer der Reihe ran muss. Und damit meine ich gar nicht nur Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sondern auch die Notdienste von Stromversorgern, die Straßenmeisterein etc. Bei der Bahn sind dies dann wohl in aller Regel die Trupps, die Schienen freimachen, instandsetzen usw. Je nachdem, wie die Wetterlage ist, ist da ein Posten an der DB Information doch noch angenehmer (na gut, draußen hat man die Reisenden nicht :-). Alles in allem kommt es doch selten vor, und man weiß es ja, wenn man sich auf den Job einlässt. Umgekehrt kann das Personal im Zug ja auch nicht auf einmal Schluss machen, sondern hängt Stunde um Stunde ran. Dein Gedankengang ist zudem auch etwas unsolidarisch den Kollegen gegenüber, die gerade sowieso im Dienst sind und dann an der DB Information eben noch mehr Ärger abkriegen, die würden sich sicher über ein paar helfende Kollegen freuen. Und mit ein paar Stunden Vorlauf sollte da schon etwas zu organisieren sein.


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