+211 - Ein kleiner Bericht. (Reiseberichte)

bahnerausleidenschaft, Mittwoch, 13.08.2014, 10:02 (vor 4287 Tagen) @ Tabernaer

Aber bei der Bahn sollte das doch zu machen sein. Freie Tage? Freizeit? Familie? Alles Fremdwörter für einen engagierten Eisenbahner. Jeder Eisenbahner sollte rund um die Uhr den Wetterbericht verfolgen und sobald eine Warnung kommt, egal wo auf der Welt, hat er sofort sich auf den Weg zu seiner Heimatdienststelle zu machen. Dort meldet er sich und wartet auf neue Anweisungen der Zentrale. Dies tut er natürlich freiwillig und unentgeltlich. Sobald sein geplanter Dienst beginnt übernimmt er selbstverständlich wieder diese Arbeit. Schlafen und ausruhen zwischen den Schichten ist ja auch überbewertet. Sobald er dann wieder Feierabend hat, muss er sich natürlich vergewissern ob nicht noch irgendwelche Unwetter unterwegs sind. Achja irgendwann sind dann meine Kinder groß und ausgezogen. Zu mir sagen sie dann: "Wer ist dieser Mann?".

Übrigens ich arbeite gerne bei der Bahn. Und jede Verspätung die mein Zug hat muss ich auch mitmachen. Ich habe deshalb schon viele Veranstaltungen oder Unternehmungen meiner Jungs verpasst. Meine Ehe ist daran zerbrochen. Aber ich meckere nicht und gehe jeden Tag mit neuem Elan arbeiten. Aber wenn ich hier von manchen lese was sie fordern, dann habe ich dafür nur Unverständnis übrig.


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