Berlin - Erfurt - Nürnberg -> SÜDDEUTSCHLAND (Allgemeines Forum)

naseweiß, Montag, 10.02.2014, 21:27 (vor 4444 Tagen) @ 218 466-1

Woher stammt die Info, dass die Linie 11 dann in Stuttgart beginnen/enden soll?

Von hier:
Linie 11: Hamburg - Berlin - Leipzig - Erfurt - Frankfurt - Stuttgart (Berlin - Frankfurt ca. 3:45)

Dass die L11 auf München-Stuttgart wegfällt, klingt sehr komisch. Angesichts, dass es in dieser Auflistung um den Verkehr rund um Erfurt ging, könnte ich mir vorstellen, dass die Weiterfart Stuttgart-München einfach als für Mitteldeutschland irrelevant weggelassen wurde.

Oder die L11 wird auf Stuttgart-München ersetzt durch etwa:
- L82 aus Paris eher unwahrscheinlich im Takt?
- L47 zum Stundentakt L42/47 aus NRW?
- L22 aus Hamburg?
Ggf. würde also für Ulm/Augsburg der Wegfall von Direktverbindungen durch andere kompensiert.

.

Das Konzept scheint aber noch etwas vage zu sein, wie man süddeutsche Fahrgäste der VDE 8 zuführt. Ein Art "Nürnberger Stern" fehlt.
- Die L28 von/nach Berlin soll in Zukunft in Nürnberg in 00er-Lage halten.
- Die L91 Regensburg-Passau gibt es, aber in Nürnberg in 30er-Lage.
- Den RE Regenburg-Landshut gibt es, aber in Nürnberg in 30er-Lage.

- Auch die L61 Crailsheim-Stuttgart fährt vermutlich in 30er-Lage. Mit der geplanten Umstellung auf eine Neigetechnik-L87 Zürich-Stuttgart-Nürnberg wäre die 00er-Lage das Ergebnis der Fahrlage auf der Gäubahn und der Beschleunigung gewesen. Aber nun sollen die Dosto-IC kommen der Linienweg der L61 nach Karlsruhe bleiben, damit im Zweifelsfall auch die 30er-Lage in Nürnberg.
- Dem Allgäu-Franken-RE nach Augsburg-Kempten fehlt bisher noch der Takt und angenehmere Fahrzeuge. Gut, das wird sich wohl bessern. Dass die L28 neuerdings gänzlich über Ingolstadt fahren soll, scheint mir unschön. Von allen Nürnberger ICE-Linien wäre sie noch das sinnvollste für Augsburg gewesen.
- Und zu guter letzt Ulm, welches gen Norden in der Tat schlecht angebunden ist. Der direkten Autobahn-A7 nach Würzburg steht eine Bummelfahrt mit Regionalzügen und diversen Umstiegen entgegen. Ok, nach Würzburg wird man in der Tat immer Umwege in Kauf nehmen müssen. Aber ein Direktverbindung Ulm-Donauwörth-Nürnberg, als Ergänzung zum AFX z.B. ein paar Zugpaare täglich, wäre denkbar. Über Crailsheim wäre es wohl zu langsam. Über Ingolstadt halte ich es für zu schlechter: längerer Weg, mehr eingleisiger Strecke, SFS-Nutzung.

Meine alte Idee waren Direktzüge in Form eine in Nürnberg geflügelten L28b für Stuttgart und Augsburg. Um Berlin-München schnell über Ingolstadt zu fahren, sollte man lieber den Sprinter stärken. Für diesen Punkt-zu-Punkt-Verkehr ist er das ideale Verkehrsmittel. Dank 300-km/h, Umwegfreiheit und ohne Korrespondenzen könnte er seine Stärke hier richtig ausspielen - in einer Weise, wie es bisher in Deutschland nicht möglich ist. Somit könnte eben die L28b ergänzend solche weiteren Funktionen wie die Anbindung von Stuttgart und Augsburg übernehmen.

Gruß, naseweiß

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