IC verlängern - oder umleiten (Allgemeines Forum)

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 10.02.2014, 19:15 (vor 4441 Tagen) @ Christian_S

Woher stammt die Info, dass die Linie 11 dann in Stuttgart beginnen/enden soll?

Von hier:
Linie 11: Hamburg - Berlin - Leipzig - Erfurt - Frankfurt - Stuttgart (Berlin - Frankfurt ca. 3:45)
Linie 28.1: Berlin - Halle - Erfurt - Nürnberg - München (Berlin - München 4:18h)
Linie 28.2: Hamburg - Berlin - Leipzig - Erfurt - Nürnberg - Ingolstadt - München (ca. 4:25) (es sollen wohl beide B - M Linien über Ingolstadt fahren zum Thema Augsburg wollte Herr Rehkopf sic nicht äußern.)

Ulm ist ja weiterhin via Augsburg gut nach Norden hin angebunden. Der Allgäu-Franken-Express wird auch weiterhin gute Umsteigeverbindungen via Nürnberg bieten und zwischendrin wird es auch weiterhin ICE-Verbindungen zwischen Augsburg und Nürnberg bzw Würzburg (und weiter nach Hamburg) geben.

Das steht nicht fest. Sicher ist nur, dass es keine ICE von Augsburg nach Berlin mehr geben wird. Ob und was zw. Augsburg und Nürnberg fahren wird, ist noch nicht bekannt. Evtl. nur noch AFX und einzelne IC(E) in der HVZ. Der Rest via NIM.
Der AFX ist erfahrungsgemäß trotz 3x612 hoffnungslos überfüllt. Auch vom Komfort kann das keine Alternative sein und ob der überhaupt passende Anschlüsse in Augsburg und Nürnberg haben wird, steht auch noch nicht fest.

Also im Prinzip nicht viel anders als jetzt. Inwieweit Ulm von der SFS Nürnberg-Erfurt-Leipzig profitiert muss man natürlich anhand der einzelnen Linienführungen/Verbindungen dann abwarten, aber langsamer als heute wird es mit Sicherheit nicht, eher schneller.

Mit der L60 wird es via Ingolstadt über zwei Stunden schneller, als heute mit L11...

Und nicht jede Stadt/Region kann nunmal optimal von jeder Schnellfahrstrecke profitieren. Z.B. hat Heidelberg von der SFS Mannheim-Stuttgart auch nie vollends profitiert, weil mehr Züge als in den 80ern an Heidelberg vorbei fahren. Es wird immer Gewinner und Verlierer geben.

Heidelberg hat dennoch Direktverbindungen über die SFS Richtung Stuttgart und Direktverbindungen Richtung Norden (Frankfurt-Hamburg, Mannheim-Köln-Münster), ist also dennoch Vergleichsweise gut angebunden. Um für Ulm einen vergeichbaren Wert mit de SFS Ebensfeld-Erfurt herzustellen, braucht man direkten Anschluss mit maximal einem Umstieg. So wie es aussieht, kann das nur via Ingolstadt realisiert werden.

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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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