Sammelantwort (Reiseberichte)

Eingleisigkeit, Dienstag, 11.09.2012, 23:48 (vor 4940 Tagen) @ ICE_A

Es wird schon seine Gründe gehabt haben. Das zwei Zugteile getauscht abfahren wird ja nicht mutwillig gemacht um irgendwelche Leute zu ärgern.

Naja, mutwillig würde ich nicht sagen, aber fahrlässig. Ich habe eben den Eindruck, dass den beteiligten Personen der Überblick fehlt und sie nur für ihren Bereich denken. Leipzig hat sich vielleicht gefreut, dass sie noch den T5 beistellen konnte. Dass es aber ungünstig war, ihn einfach irgendwo dranzuhängen, wurde nicht bedacht.
In Dresden hat man vielleicht gemerkt, dass die Zugteile vertauscht waren. Man hat aber nichts unternommen, um das zu ändern.
Die erste Schaffnerin hat vielleicht erkannt, dass die Wagenreihung umgekehrt ist, aber es war kein Grund für sie, das Problem zu melden.

Kann natürlich auch sein, dass alle Beteiligten alles versucht haben und das bestmögliche rauszuholen und alle gescheitert sind. Halte ich aber für die unwahrscheinlichere Erklärung. Wenn ihr mir das belegen könnt, dann ziehe ich mein Klagen gerne zurück.

Warum musste denn unbedingt der 5er Teil eine Störung gehabt haben? Es besteht zumindest die 50% Chance das auch der Siebenteiler eine Störung hatte.

Wobei diese Störungssache sich ja eigentlich nur auf gekuppelte Zugteile beziehen kann. Denn auf ihrem gesamten Laufweg werden die einzelnen Zugteile ja beide mal von beiden Führerständen aus gesteuert. Das kann es dann irgendwie nicht sein.

Kann man in Dresden Hbf überhaupt die korrekte Reihung anzeigen?

Naja zumindest der Hinweis "umgekehrte Wagenreihung" sollte ja drin sein.

Das Reisende angehetzt kommen muss nicht ein Indiz dafür sein, dass keine Info vorgelegen hat. Oft hören Reisende nicht zu und beschweren sich dann im Zug lauthals über schlechte Informationen.

Richtig, kommt vor, allerdings nicht in der Menge.


Hallo!!

Es geht um den 9.9., richtig?

Ja, richtig.

Ich habe ab Frankfurt bis Dresden die Vorleistung (1597) genutzt. Von Frankfurt bis Leipzig war es Tz 1175, dort wurde ein ICE-T (ich meine einen 415 erkannt zu haben) HINTEN raufgestellt (leer&verschl), sodass er an der Spitze aus Leipzig nach Dresden rausfuhr. Zu dem Zeitpunkt hat also die umgekehrte Wagenreihung schon festgestanden, man hätte also in Leipzig den leeren Zugteil (415) schon vor Ankunft des 1597 (Tz 1175) an den Bahnsteig stellen sollen, um eine richtige Wagenreihung für die spätere Leistung des 1554 zu gewährleisten.

Aha, das ist ja interessant. Da ist ja auch die Frage relevant, ob man nicht in Dresden hätte rangieren können. Wenn ihr so pünktlich wart, waren da ja immerhin 110 Minuten Zeit.

Ob eine Störung vorlag, kann ich nicht sagen, zumindest ist/war mir keine bekannt. Wir waren auf dem kompletten Laufweg sehr pünktlich. Aber theoretisch hätte es natürlich sein können, dass der 411 oder 415 eine Störung auf der einen "Seite" hatte, welches diese umgekehrte Wagenreihung nötig machte...Fragen über Fragen...


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