Wettbewerb um fossile Energieträger auf Dauer zu teuer (Allgemeines Forum)

Ösi, Sonntag, 03.06.2012, 15:02 (vor 5054 Tagen) @ heinz11

Wahn ist es m.E. beispielsweise, daß die ineffizienteste Art der Energieerzeugung (Photovolataik) am meisten gefördert wird. Eine Einspeisegarantie von 45 Cent per Kwh bei Gestehungskosten von 5 Cent, das ist wie im Sozialismus, wo z.B. Kaninchenfleisch in der staatlichen Aufkaufstelle höher vergütet wurde, als der Endabgabepreis im Konsum betrug.

Eine Einspeisegarantie über 20 Jahre? Erstens eine Lizenz zum Gelddrucken, zweitens eine Möglichkeit, Schwarzgeld legal in weißes umzutauschen. Drittens die Ursache dafür, daß seitens der Hersteller kein Anlaß bestand, sich effektiv um Produktionsfortschritte zu bemühen. Das Ergebnis kann man sich bei Q-Cells und Solarworld anschauen.

Wenn Solarzellen eine Lizenz zum Gelddrucken sind, stelle doch selber welche auf. Für eine Lizenz zum Gelddrucken gibt dir sicher jede Bank einen Kredit. Viel Spaß beim Durchrechnen.

Die Einspeisepreise werden jedes Jahr reduziert und gelten jeweils für Anlagen, die in diesem Jahr gebaut wurden. Das heißt, dass natürlich Produktionsfortschritte notwendig sind, da die alten Entwürfe in den folgenden Jahren nicht mehr konkurrenzfähig wären, und das heißt auch, dass in ein paar Jahrzehnten das Ende der Subventionen kommt.

Noch 2009 waren es 43 bis 31 Cent pro Kilowattstunde, 2012 sind es 24 bis 18 Cent - ist das kein Fortschritt?

Der Hauptgrund, warum die deutschen Solarfirmen krachen, ist die Förderung durch den chinesischen Staat bei den Produzenten. Wenn China die Produzenten und Deutschland die Anwender subventioniert, dann werden eben Solarzellen von China nach Deutschland transportiert.


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