HSL-Zuid Seifenoper (96): Fehlkonstruktion Schallschutzwand? (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 28.02.2012, 09:05 (vor 5160 Tagen)

Vorherige Folgen 1-40, 41-80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 94, 95.


Hallo ICE-Fans,

diese Folge ist grundsätzlich eine Fortsetzung der vorherigen Folge, denn auch hier handelt es sich um Lärmbelästigung.
Man vermutet dass die Lärmschutzwände eine Fehlkonstruktion seien und die Anlieger nicht vor der Schallproduktion der "Schienendüsenjäger" schützen. Im verknüpften Beitrag gibt es ein Video zum Eindruck.

Protestierer: "Es war doch die Rede, dass die Schirme nach innen neigen sollten und nicht nach außen?"
ProRail: "Ja klar, das wissen wir, aber warum die Schirme jetzt dennoch nach außen neigen, das wissen wir auch nicht, das müssen Sie das Bauunternehmen mal fragen!"

Jetzt sollen die Unis von Gent und Delft das Problem untersuchen. Mir ist allerdings ohne spzifische Kenntnisse schon klar, dass in diesem ASCII-Querschnitt die linke (Soll-)Aufstellung besser Schall schützt als die rechte (Ist-)Aufstellung:


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Jetzt werden also zwei Unis für einen unbestimmten Geldbetrag beauftragt. Meine Beratung können sie aber kostenlos haben...:)

Das Ministerium ist übrigens entschieden darüber: keine Maßnahmen bis die neuen Züge da sind! Die aktuellen Züge sind ein Surrogat und keineswegs maßgebend für den Soll-Zustand!


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

HSL-Zuid Seifenoper (96): Fehlkonstruktion Schallschutzwand?

ICE-TD, Dienstag, 28.02.2012, 09:43 (vor 5160 Tagen) @ Oscar (NL)

Wichtiger dürfte werden das sie den Druckwellen der Züge längerfristig standhalten, an der KRM mussten mittlerweile viele km Schallschutzwand erneuert werden.

HSL-Zuid Seifenoper (96): abstürzende Kaminsteine

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 28.02.2012, 15:21 (vor 5160 Tagen) @ ICE-TD

Wichtiger dürfte werden das sie den Druckwellen der Züge längerfristig standhalten, an der KRM mussten mittlerweile viele km Schallschutzwand erneuert werden.

Ob die Wände jede 5, 10, 20 oder 50 Jahre ausgetauscht werden müssen, durfte den Anliegern ziemlich egal sein.
In diesem Beitrag lesen wir, was die Lärmemission zu Folge haben sollte:

1. In einem Bauernhof des 17. Jahrhundert seien Risse in den Wänden festgestellt worden.
2. In einer Wohnung seien Steine aus dem Kamin abgestürzt.

Aber am schlimmsten sei die Verweigerung der Gemeinde Breda, die Protestgruppe zu unterstützen.

Inzwischen ist auch bekannt warum die Wände falsch stehen: neben der Bahnstrecke liegt noch die Autobahn A 16, und die produziert auch ein bißchen Lärm.


gruß,

Oscar (NL).

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