Fehlender Respekt (Allgemeines Forum)

GUM, Mittwoch, 28.12.2011, 12:46 (vor 5211 Tagen) @ bahn-user
bearbeitet von GUM, Mittwoch, 28.12.2011, 12:47

Da verstehe ich auch das Problem nicht, "Fremdsitzer" im Bedarfsfall rauszuschmeissen. Hat der Zub mittlerweile wirklich null Autorität, solange man eine halbwegs gültige Fahrkarte dabei hat?

Dies geht (leider) nicht nur dem Zub so. Insbesondere viele Massenmedien aus Köln propagieren in einem nicht gerade intelligenzfördernden Programm viele Verhaltensweisen, die früher schlichtweg als asozial galten. In der Folge sind der Respekt zuerst sich selbst und dann auch anderen Gegenüber.

Wie in einem anderen Thread geschrieben reicht es oftmals nicht mehr, einem Kunden den Umtausch "Ohne wenn und aber" anzubieten. Er möchte - wenn irgend möglich- den Fachverkäufer möglichst lange demütigen und psychisch vernichten. Gegenmaßnahmen seitens der Handelsunternehmen sind dann - jenseits der Diebstahls- und Sicherheitsfrage- Umtauschschalter in ÜBERSICHTLICHEN Eingangsbereichen, um den Kunden in der Öffentlichkeit und Helligkeit mit sich selbst zu konfrontieren. Dort gibt es dann - noch - einige Hemmschwellen.

Deshalb sollte die Bahn sich gerade für bahn.comfort auch eine kleine Differenzgebühr einfallen lassen (abgesehen vom erhöhten Sitzabstand). Dies gibt dem Zub das Argument 20 nachzahlen oder Platz wechseln. Und wer dann für eine Station 20 nachzahlt, bringt Einnahmen.

Aber ansonsten ist das Problem nicht auf die Bahn beschränkt. Man kann dem allerhöchstens noch mit Farbpsychologie entgegenwirken. Besser als dies hier:

Erschreckender Bericht

Meine Meinung also: Namensschilder weg (die nummerierte Zange als Fahrkartenaufdruck reicht bei echten Problemfällen).

Und: Einfache Handhabung von Aufzahlungen.


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