Falscher Blickwinkel. Die Durchsetzung ist das Problem (Allgemeines Forum)

bahn-user, Mittwoch, 28.12.2011, 10:06 (vor 5214 Tagen) @ max2708

Ich durfte mir auch schon die heißesten Ideen anhören... von eigenem bahn.comfort-Waggon bis hin zu den besagten andersgestalteten Sitzen. Doch wann dies Realität wird... man weiß es nicht.

Das ist der falsche Blickwinkel. Es fehlt einfach die Durchsetzung seitens der Bahn, also dem Zugpersonal vor Ort als ausführendem Organ.

Du kannst Dir noch hundert Mal optimale Beschilderung ausdenken und viel Geld darin investieren, aber solange die Gelegenheitsfahrer wissen, dass nichts passiert, wird sich nichts ändern (und viele "Fremdsitzer" wissen genau, worum es bei bc geht, wie man bei deren Gesprächen überhören kann..."Kann man ruhig ignorieren, kümmert sich keiner drum", etc.).

Wenn in einer Kleinstadt die Behindertenparkplätze dauernd durch Fremdparker blockiert sind, die auch keine Verwarnungen/Knöllchen kriegen, was würdest Du als Bürgermeister als Lösung vorschlagen? Die Beschilderung von Grund auf neu planen oder Ordnungsamt/Polizei endlich mal losschicken?

Frei nach Mao(?): "Bestrafe einen, erziehe einen ganzen Wagen." Würden Zubs mal geschlossen als Gruppe durchgreifen, würde sich das innerhalb von kurzer Zeit rumsprechen. Die 1. Klasse wird im Fernverkehr ja auch idR respektiert, weil Zubs dies eben durchsetzen.

Doch eins verstehe ich bis heute nicht: das ganze Problem könnte doch gewaltig verringert werden, wenn sich einfach alle da hinsetzen würden, wo sie hingehören.

Momentan dürfen "normale" Kunden durchaus auf bc-Plätzen sitzen. Das ist nirgends verboten.


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