Netzwerker und Strippenzieher... (Allgemeines Forum)

fjk, Freitag, 15.04.2011, 11:04 (vor 5470 Tagen) @ Alphorn (CH)

Moin,

Die Rechtfertigung von sehr hohen Geschwindigkeiten sehe ich nur dort, wo auf einer Teilstrecke eine ITF-Kantenzeit erreicht werden muss. Als Dauergeschwindigkeit sind Tempi oberhalb von 300 km/h, vielleicht sogar oberhalb von 250 km/h fragwürdig.

das kann man dort, wo "multilaterale" Reisebeziehungen bestehen (und das ist fast überall in Europa so, bei unseren Lieblingsbetrachtungsobjekten in CH, NL und D in jedem Falle, in gewissen Grenzen sicher auch in I, ES und sogar F) natürlich so unterschreiben. Sollte es allerdings (erstmal) irgendwo nicht so sehr ums "Netz" gehen, sondern um solitäre Einzelpunktverbindungen (hier: "Strippen") - was interessiert da ein ITF? Im Gegenteil: wenn die eine Strecke die "Kernstrecke" ist, wird man ja den Verteilverkehr (Lokalbahn, Bus, Rikscha) an den einzigen beiden Enden an die Ankunftszeiten der Kernstreckenzüge anpassen?
Und in dem Szenario, das ich mir ohne genau in die Materie einzutauchen bei manchen (sicher nicht allen) außereuropäischen HGV-Vorhaben zumindest als "erste Stufe" vorstellen kann, spielt eine ITF-Zeit ja wohl keine Rolle, sondern die möglichst schnelle (aber wirtschaftliche) Erledigung der Stammstrecke. Wegen der Wirtschaftlichkeit sollte man über übermäßiges Gerase natürlich trotzdem nachdenken - vielleicht ist das der Hintergrund der chinesischen Überlegungen - aber die Verknüpfungen allein werden es nicht überall sein.

verrennt sich vielleicht?
fjk


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