Brüssel <-> Antwerpen (sic) (Reiseberichte)

Thalyseo, Mittwoch, 02.02.2011, 23:21 (vor 5528 Tagen) @ Fabian318

Da frage ich mich aber, ob die Nachfrage nach Roosendaal und Dordrecht wirklich so groß ist, dass sich die Verlängerung wirtschaftlich rechnet.

Solange die Züge bis Essen voll sind, dürfte sich das Ganze rechnen. Da hier aber auch nur eine Landesgrenze - und keine Sprachgrenze - überschritten wird, sehe ich das nicht kritischer, als den Verkehr zwischen Deutschland und Österreich.

Davon abgesehen verkehrt der IC A zwischen Eupen und Lüttich auch zumeist leer, auch wenn er dann abends Eupen gar nicht mehr erreicht (= zu meinem pers. Leidwesen, da dort noch dank der Buslinie 14 eine Verbindung nach Köln bestünde).

Auch die Einrichtung des Haltepunkts "Hergenrath" dürfte kaum auf wirtschaftlichen Aspekten beruhen, aber ich schweife wieder ab... -;)

Die Fahrgäste nach Rotterdam und weiter sollen nämlich mal schön mit den Fyra-Zügen fahren, um die drohende Zahlungsunfähigkeit der Fyra-Konsortiums aus NS und Air France KLM abzuwenden...

Da ist ´was dran, aber - wie ich Dir ja schon persönlich gesagt habe - muss man bedenken, dass die Kunden heute gut informiert sind und ggf. ihre Reaktanz unter Beweis stellen: Entsprechend gilt es nicht Alternativen zu verhindern, sondern sich besser (d. h. trennschärfer) zu positionieren. Nichts schränkt die Kundentzufriedenheit mehr ein, als das Gefühl der Gebundenheit; Konkurrenz belebt das Geschäft und resultiert - bei entsprechender Positionierung - in Kundenbindung aufgrund von (freiwilliger) Verbundenheit!


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