Coburg Hbf + Ausfahrten vs. "Coburg ICE" (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 01.02.2011, 13:13 (vor 5633 Tagen) @ ice-t-411

Hi!

Mit Meiningen & Co. kommt man auf über 120.000, also in der Größenordnung von Jena. Das reicht für einen Halt alle 2 Stunden eines IC-ähnlichen Konstruktes.


Da stimme ich dir zu. Aber es reicht nicht für die Investitionskosten des Abzweigs von der NBS. Das stimmt die Relation dann einfach nicht mehr.

Die Alternative wäre ein Bahnhof "Coburg ICE". Dann braucht man die Verzweigungen nicht, kann man aber die Stadt nach wie vor anbinden. Allerdings braucht man dann auch wieder Zusatzverkehre.
Eigentlich ist es erstaunlich: von Valence TGV und Avignon TGV sind wir gar nicht begeistert, ein Vorschlag Frankfurt Süd als "Frankfurt ICE" schreibt man in den Boden aber Montabaur wird als "Koblenz ICE" gut angenommen.

Für eine NBS braucht man eigentlich minimum 2 Züge/Stunde/Richtung. Für die gesamte NBS könnte man das inkl. Verstärker und hoffentlich eintretender Fahrgaststeigerung im Vergleich zum status quo (1 Zug/Stunde/Richtung) gerade so schaffen. Der Abzweig Coburg schafft das aber sicher nicht.

Denkbar wären 1 ICE und 1 IC(250) pro Stunde. Letztere kann dann in Coburg halten. In Italien werden die ICs Mailand-Bologna bestenfalls ja auch nur noch stündlich fahren. Dennoch haben Piacenza, Parma und Modena "Ausfahrten" an dieser "Schienenautobahn", wo hauptsächlich Eurostar Italia Mailand-Rom verkehren mit bestenfalls Halt in Bologna, aber wohl kaum in den anderen drei Städten.

Gut, a. Deutschland ist kein Italien, b. Piacenza, Parma und Modena sind etwas größer als Coburg (vergleich mit Göttingen, Kassel und Fulda wäre besser), c. Mailand-Bologna generiert mehr Verkehr als Nürnberg-Erfurt, und d. es ist die Frage, ob ein eigenwirtschaftlicher IC-Stundentakt auf N-CO-EF sich rechnet.


gruß,

Oscar (NL), sieht gerade einen eigenwirtschaftlichen Fernzug losfahren = ICE 128.

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.


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