Der Kompressor wird zu heiß. (Allgemeines Forum)

gnampf, Sonntag, 28.06.2026, 10:58 (vor 19 Stunden, 4 Minuten) @ Der Blaschke

Klimawandel gibt's. Allerdings seit jeher!

Sieht Trump anders, aber ja, ist korrekt.

Es ist geradezu bizarr, zu glauben, man könne das Weltklima quasi einfrieren, so dass es sich nie mehr ändert.

hat auch keiner vor. Es geht nur um die massiven Änderungen, die der Mensch zu verursachen hat.

Nebenbei: ohne früheren Klimawandel würde es den Menschen gar nicht geben.

Warste dabei? So alt hätte ich dich gar nicht eingeschätzt.

Ja, wir tragen zum Klimawandel bei. Ist aber auch normal. Freiwilliger Verzicht als Maßstab des Handels ist widernatürlich und kommt auch in der ganzen Natur nirgendwo vor. Es ist also Blödsinn, zu glauben, daß Konzept könne erfolgreich sein.

Logisch gibts das in der Natur. Ja, es gibt Viecher die töten einfach ohne dann zu fressen, der Großteil hingegen nur um seinen Hunger zu stillen. Und das auch nicht bis sie platzen, sondern was es halt fürs Überleben braucht.

Ja, wir rotten Millionen von Arten aus. Nur was ist da schlimm dran? Das wievielte große Artensterben ist das? Der Natur ALS GANZES BETRACHTET ist das egal. Arten sterben, Arten kommen. Den sogenannten Nsturschützern wie auch bei deiner Argumentation geht es ausschließlich darum, dass der Mensch überlebt. DAS ist höchst egoistisch. Keine einzige "Naturkatastrophe" ist je eine gewesen - es ist höchstens eine "Menschenkatastrophe".

Ja, Planet Erde ist es egal, der wird froh sein wenn Homo sapiens sich ausgerottet hat am Ende, und versuchen aus dem Rest was sinnvolles zu machen. Dir geht es also nicht um das Überleben der Menschheit, oder auch nur von dir selbst? Du machst den Planeten also nur für andere kaputt? Egoistisch ist es wohl weniger wenn man drauf achtet das man die Welt lebensfähig für diverse Arten erhält, sondern wenn man meint man selbst wäre das einzig wichtige, nach mir die Sinnflut, hauptsache ich muss mich nicht einschränken bzw. Umdenken... denn oft genug ist ja gar keine Einschränkung nötig.

Im übrigen will ich gar nicht dran denken, was z.B. hier alles besser geworden ist. Die Flüsse sind sauberer. Und die Luft vor allem. Kennt noch wer das Wort "Smogalarm"? Die in den 1980ern gestorbenen Wälder sind immer noch da. Wer erinnert sich ans Ozonloch? Nie wieder kurzärmeliges tragen; wir sterben alle an Krebs. Sind aber immer noch da.

Und ich finds witzig, wie du dir selbst in dem Post hier ständig widersprichst. Warum ist das denn so? Das liegt nicht an denen, die auf alles pfeiffen, Klimawandel leugnen und den Raubbau forttreiben. Das liegt dran das man seinen Mist erkannt und die Verantwortlichen in die Schranken gewiesen hat. Deine Aussage nach müssten wir heute noch Smogalarm haben, weil Katalysatoren unmenschlich sind, und FCKW in die Luft blasen, damit die Ozonschicht endlich verschwindet, etc. Bloß nicht aus Fehlern lernen, sondern immer so weiter machen wie bisher, will die Natur so. Wenn überhaupt an den Symptomen rumdoktorn.

Sorry, aber da werde ich tatsächlich mal sauer. Woher kommen denn die Probleme? Eben weil wir uns gegen die Natur wehren, weil wir menschlich, human sein wollen. Natur hieße, reichlich Kinder sterben. Wer mit 35 einen vereiterten Backenzähne hat und die Entzündung ins Hirn wandert: tschüss. Das Herz schwächelt mit 65: bye bye. Wir aber möchten auch Kranke und Schwache und Alte überleben lassen; wollen nicht, dass Menschen verhungern; wollen Lebensstandard für jeden Menschen. Alles ausnahmslos widernatürlich. In der Natur zählt rein das Überleben; mehr nicht!

Sprach der, der schon mehrfach mit Herzinfarkt im Krankenhaus lag und all das genossen hat, was er hier verdammt. Und nein, es liegt sicher nicht am verlängerten Leben, auch in einem kurzen Leben kann man riesigen Schaden anrichten, und hat womöglich sogar noch mehr Anreiz dazu.

Selbst dann im Vergleich zum reinen Überleben in Luxus und in Saus und Braus leben - und das tun wir ALLE hier -, das dann zu kritisieren, ist schäbig. Erst recht, wie die Motivation dahinter ja positiven, humanen, menschlichen Erwägungen folgt.

Ich kritisiere, wenn man dabei zu verbohrt ist sich mal Gedanken über die Folgen des eigenen Handelns zu machen, nur sich selbst als einzig wichtiges ansieht und mit der Einstellung "nach mir die Sintlfut" lebt. Bei dir hingegen ist es eher diese "ich kann die Welt eh nicht retten, also warum soll ich es überhaupt versuchen"-Haltung. Einfach mal einen Tag nicht bei der Apothekenkarre das Gaspedal am Boden festtackern und mit der Bremse die Geschwindigkeit regeln. Das rettet nicht die Menschheit, aber es ist ein Schritt dazu beizutragen. Wenn sich jeder nur sagt "schaff ich alleine ja eh nicht, und so viele andere wollen nicht", dann haben wir schon verloren und gehören eben ausgerottet auf eigenen Wunsch hin.

Aber stellen wir einfach z.B. das Gesundheitswesen sein. Fehlgeburt: Mama geht mit hops. Deine Erkältung wird zur Grippe: Adios Welt. Und älter als 70 wird auch niemand. Wer verhungert oder im Winter draußen erfriert, hat halt Pech - soziale Sicherungen sind in der Natur nicht vorgesehen. Dann ist der Raubbau an der Natur kein Thema mehr.

Und wenn die Lebenszeit wieder entsprechend deutlich verkürz wird denkt jeder um so mehr "ich muss für mich das beste rausholen, JETZT, wer weiss wie lange das noch geht, scheiss auf den Rest"
Und soziales Verhalten gibts auch in der Natur, wenn auch dort nicht bei jeder Spezies. Aber wenn du sagst das ist falsch, dann steht es dir frei konsequent zu sein und nicht mehr davon zu profitieren!

Ich erwarte dann allerdings, dass man als Kritiker dann auch mit gutem Beispiel vorangeht. Also den eigenen Standard soweit herunter Schrauben, dass es rein zum Überleben gerade reicht. Derjenige hätte tatsächlich meinen allergrößten Respekt. Macht aber halt keiner ...

Woher weisst du das, kennst du alle? Eher nicht. Und genau darum geht es eben nicht, die völlige Askese. Sondern sich einfach mal Gedanken zu machen und was bewusster drauf zu achten, auch bei kleinen Dingen mal anzufangen, die am Ende gar nicht weh tun.

Die humanen Ziele, die wir Menschen erreichen wollen, sorgen für die Umweltprobleme. Ein klassischer Zielkonflikt. Auf Dauer werden nicht alle Menschen da zu den Gewinnern gehören. Unsere Motivation, es trotzdem zu schaffen, entspringt aber einer höchst ehrenvollen Absicht. Da lasse ich mir nicht einreden, ich sei ein schlechter Mensch bzw eine üble Kreatur, die weg gehört. Wie ich mich auch von der Jugend nicht als Naturzerstörer beschimpfen lasse - schon gar nicht, wenn sie davon profitiert und das gern.

Ok, erzähl mal, wo profitiert die Jugend von dir? Davon das du die Pillen mit Vollgas statt gesittet auslieferst? Eher nicht, die paar Sekunden gesparte Zeit helfen keinem. Davon das du Personen in der Bahn zählst und befragst? Auch nicht, das ist ja ein rein mensch-gemachtes Thema, das z.B. mit kostenlosem ÖPNV hinfällig wäre. Direkt über eigene Kinder hilfst du ihnen auch nicht. Auch mit deinen Krankenkassenbeiträgen hilfst du ihnen nicht, nachdem du selbst wohl mehr beziehst als einzahlst. Ja, das ist jetzt alles hier recht persönlich, aber den Bezug auf deine Person hast du gebracht, und es sind Fakten die du hier im Forum bisher von dir gegeben hast, keine Angriffe.
Davon ab ist es Humbug und sinnlos jemanden einfach als "schlechten Menschen" zu bezeichnen. Das wird man erst, wenn man vorsätzlich trotz besserem Wissen und Alternativen sich für die "Zerstörung" entscheidet. Und natürlich fällt es einem Leistungsbezieher im Sozialsystem schwieriger viel zu bewirken, als einem Multimilliardär. Das heisst aber trotzdem nicht das er nichts tun kann oder seine Schritte völlig unwichtig wären.

Nur traut sich heute ja niemand mehr, all das auch mal bewußt aktiv anzusprechen. Lieber wegducken und kleinlaut das Geschrei der angeblichen Naturschützer ertragen; Mainstream, bloß kein Shitstorm bitte.

Die meisten ignorieren "die Naturschützer" eher einfach und machen weiter wie bisher, ohne sich Gedanken über Alternativen und Folgen zu machen.

Nein, dagegen muss man sich wehren. Und klare Kante beziehen. Auch wenn das jetzt gerade nur am äußersten Rande mit der Eisenbahn zu tun hat. Muss trotzdem sein.

Tja, tust du halt selbst nicht, sondern plapperst Kram hier raus, den du dann selbst doch wieder nicht umsetzt. So wird das halt nix. Also ab, als erstes Mal Patientenverfügung verfassen, keine Lebensverlängernden Maßnahmen mehr! Einfach den Zug abfahren lassen, um die Kurve zur Eisenbahn zu bekommen.


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