Skizze Umfahrung (Allgemeines Forum)

Aphex Twin, Donnerstag, 27.06.2024, 21:25 (vor 863 Tagen) @ lokuloi

Pinzipiell sehe ich es schon als schwierig, sicherlich nicht unmöhlig, eine solche Umfahrung aus der NBS auszufädeln, insb. wenn der schnelle Strang in Richtung Umfahrung gehen soll. Das wird nicht ohne größere Umtrassierugen gehen, und man hat mit der Autobahn und dem bestehenden Albabstiegstunnel schon beachtliche Zwangspunkte. Zudem sind nachträgliche Änderungen, insb. Weichen, bei fester Fahrbahn auch nicht ganz ohne. Deswegen baut man bei Wendlingen die Weiche für eine potenteille Anbindung Kirchheims ja gleich mit ein.


An der Stelle bei Dornstatt gäbe es noch Platz. Weichen, die im abzweigenden Gleis (von/nach bestehendem Albabstiegstunnel) mit 220km/h befahren werden können, gibt es schon (Wendlingen-Ulm ist an der Stelle zwar bereits für 250km/h zugelassen, was man aber auch wieder auf 220 reduzieren könnte, weil dort in der Praxis ohnehin nie schneller gefahren wird...).


In Deutschland gibt es Weichen bis maximal 200 km/h Abzweiggeschwindigkeit. Nur kann man die natürlich nicht einfach so in die bestehendene Trassierung einbauen, sondern muss schon eine darauf abgestimmt Trassierung planen. Ich sage nicht, dass das unmöglich ist in Dornstadt. Aber es wird kompliziert und ist mit größeren Umplanungen des dann Abzweigs Richtung Ulm verbunden. Und mit Bauzuständen, für die eine Nachtsperrpause nicht ausreichend sein dürfte...

Ob das mit der bestehenden Überhöhung und insb. FF gehen könnte, ist natürlich so eine Sache! Man hätte hier ja auch schon mal einen provisorischen Stummel errichten können (vgl. Wendlingen; P-Option...).

Genau. Funktionieren würde es, wenn es bereits berücksichtigt worden wäre. Nachträglich in die bestehende Trassierung wird schwer...

Wenn man die Strecke in 30-40 Jahren generalsaniert (analog Mannheim-Stuttgart) könnte man dies ändern (und gleichzeitig Stuttgart-Ulm auf teilweise 300 km/h aufbohren). Es kann natürlich sein man muss so eine Generalsanierung dank fester Fahrbahn erst in 50+ Jahren machen muss. Und ja, Änderungen der Trassierung sind aufwendiger als was bei Mannheim-Stuttgart gemacht wurde, aber wenn man es geschickt plant kann man dies wahrscheinlich in einer ähnlichen Zeit hinbekommen, zur Not könnte man auch bauliche Zwischenzustände mit Fahrzeitverlängerungen einsetzen, wobei so etwas wie bei Rastatt schon eine signifikante LaFa wäre. Und wenn es nötig wäre Tunnelportale zu verändern, würde es noch einmal länger dauern.


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