Zu jeder Lösung finden wir gerade drei Probleme? (Allgemeines Forum)

Aphex Twin, Montag, 04.09.2023, 20:26 (vor 962 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von Aphex Twin, Montag, 04.09.2023, 20:31

In der Schweiz wird ziemlich wenig über den Preis geregelt was den Zeitpunkt der Bahnfahrten angehen. Solche Diskussionen gab es schon, aber eine Sache die die Schweizer an ihrer Bahn schätzen ist dass Zugbindung wie Reservationen fast nicht existieren.


2019 bei jeder vierten verkauften Fahrkarte (vgl. https://www.watson.ch/schweiz/sbb/424306879-sbb-sparbillette-1-klasse-billiger-als-2-kl... , Originalquellen habe ich leider keine gefunden). Das würde ich nicht „fast nicht“ nennen. Freilich gibt es hier wie dort Reisende, für die keine zuggebundenen Fahrkarten in Frage kommen (da gehöre ich ja im Regelfall auch dazu), aber solche pauschalen und offenbar unzutreffenden Aussagen finde ich doof.

Da es in der Schweiz keine tarifliche Trennung von Nah- und Fernverkehr gibt, dürften viel mehr Leute mit Verbundtickets im Fernverkehr unterwegs sein als in Deutschland. Auch der Prozentsatz von GA-Besitzern ist in der Schweiz deutlich höher als derjenige von BahnCard 100-Besitzern in Deutschland. Diese beiden Faktoren führen dazu das ein Viertel der verkauften Tickets einem deutlich kleineren Anteil an den durchgeführten Kundenfahrten entsprechen dürfte.

Wenn man den beschriebenen 1. klasse Fall erst einmal beiseite lässt, sind mir in der Schweizer Fahrplanauskunft bisher fast nie Sparpreise begegnet, während mir dies in Deutschland regelmäßig passiert.


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