Nutzen von Umfahrungen, Bypässen für Sprinter (Aktueller Betrieb)

Christian_S, Donnerstag, 17.11.2022, 19:22 (vor 21 Tagen) @ ICETreffErfurt

Vorallem sollte man bedenken wie hoch der Nutzen in Sachen Fahrzeitgewinn ist. Eine Umfahrung von Göttingen, Fulda oder Erfurt würde insgesamt nicht mehr als jeweils 2 Minuten an Fahrzeit bringen.

Das stimmt so pauschal definitiv nicht, das ist deutlich mehr. Wenn man südwestlich von Göttingen, nach dem letzten Tunnel geradeaus weiterbaut und den Göttinger Bahnhof westlich unfährt und bei Nörden-Hardenberg wieder einfädelt bringt das gut 10 min - sowohl durch Auslassen des Haltes als auch der deutlich höheren Geschwindigkeit. Da hätte man dann sogar ein richtig langes Stück ohne Tunnel, wo man 280 km/h fahren könnte.


Für Erfurt ist eh noch ein Umbau geplant, da sollen im Rahmen des D-Taktes zwei Überwerfungsbauwerke am Ostkopf und zwischen Erfurt Hbf und Erfurt–Bischleben entstehen. Dadurch lassen sich alle Züge beschleunigen, auch die welche in Erfurt halten. Denn dann muss man bei der Ausfahrt aus Gleis 2 Richtung Bischleben und bei der Einfahrt in Gleis 9 von der Schnellfahrstrecke bzw. bei der Ausfahrt von Gleis 9 auf die Schnellfahrstrecke Richtung Linderbach nicht mehr die Fahrstraße über große Teile des Bahnhofsvorfeldes ziehen.

Das ist aber der Westkopf des Erfurter Hbf und das Überwerfungsbauwerk ist noch ferne Zukunft, da passiert vor 2030 eher nix.


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum