Artikel der WiWo zum Nacht-ICE (Allgemeines Forum)

ICE 1517, Sonntag, 03.10.2021, 22:31 (vor 59 Tagen) @ Manitou

Man kann die Nacht-ICE auch als für Fahrgäste frei gegebene Überführungsfahrten betrachten.

Im Falle vom Nacht-IC Rostock-Wien ist es ja wirklich als Überführung zum Werk konzipiert. Aber die meisten anderen Nacht-ICEs sind doch eher normale Linienfahrten, die auch eine passende Gegenleistung haben und deren Start-/Endpunkte meistens auch Werksstandorte sind (Berlin-München, Köln-Berlin, Dortmund-München, München-Hamburg).

Ansonsten meine ich mich zu erinnern, dass die Nacht-ICE auch aus dem Druck heraus entstanden sind, den zahlreichen Nachtbussen von Flixbus überhaupt irgendwas entgegen zu setzen, bevor man die Kunden kampflos dorthin abgibt.

Ähnlich wie der WiWo-Autor bin ich allerdings auch von den Nachtflixbussen wenig begeistert. Ich hatte 2mal das Vergnügen von München nach Leipzig durch die Nacht zu fahren. Also die Sitze sind schmal und eng und die Busse waren jedes Mal voll (Fußballrückreisende oder Sturmtief, bei dem die Bahn schon längst den Verkehr eingestellt hat). Das Licht war zwar aus, aber das hilft einem auch nicht weiter, wenn man einen Sitzplatz in Reihe 1 im Oberdeck reserviert und der Scheibenwischer quietscht...

Und der Weg zur Toilette gleicht nachts einem Hindernislauf, weil jeder seine Füße im Gang parkt und zur Erinnerung: Das Licht ist aus. :-)

Insofern: Ob jetzt Nacht-ICE oder Fernbus, das nimmt sich nicht viel. Ich würde an beides nicht mit dem Gedanken rangehen, qualitativen Schlaf zu erwarten, um dann in einen anstrengenden Tag zu starten.


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