Im Regionalverkehr weit weg der angekündigten 40% (Allgemeines Forum)

ICETreffErfurt, Eisenach, Montag, 06.09.2021, 13:46 (vor 13 Tagen) @ Zauberpilz

In Thüringen wird auf den von DB Regio betriebenen Strecken nicht mal annähernd 40% gefahren.

Die RE1 Göttingen–Glauchau und RE7 Erfurt–Würzburg fallen ganztägig fast durchgehend aus, die RE2 und RE3 fahren alle 4 Stunden, die RB52 fährt 6 Zugpaare am Tag, die RB53 fällt komplett aus. Die RE55/56 Erfurt–Sonderhausen–Nordhausen fahren zu 1/3.

Für mich sieht 40% irgendwie anders aus. Das Land Thüringen sollte hier ordentliche Strafzahlungen verhängen, damit DB Regio sich beim nächsten Streik nach einem besseren Ersatzkonzept umsieht.


Die Strafzahlungen sind definiert und werden nicht jedes Mal neu ausgewürfelt.

Ja, es geht auch ums konsequente Eintreiben und viel wichtiger, ums konsequente Anpassen in zukünftigen Ausschreibungen.
Es sollte eine Auferlegungsklausel geben, dass bei Mitarbeiter-Streik das EVU trotzdem verpflichtet ist den Verkehr in irgendeiner angemessenen Art und Weise aufrecht zu erhalten. Dann geht der Streik nicht zulasten der Fahrgäste sondern zulasten des Portemonnaie des EVU. Denn im Endeffekt ist es eine Auseinandersetzung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber, der Dritte gar nichts angeht. Deswegen halte ich mich auch raus und stelle mich auf keine der beiden Seiten.


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