Und wieder falsch. Was ist denn "1 Tag" bei einer Bank? (Allgemeines Forum)

gnampf, Mittwoch, 02.09.2020, 12:01 (vor 2091 Tagen) @ br752

"Blitzueberweisungen" gibt es meines Wissens nicht mehr. Ausserdem sind mir ausser ein paar Privatbanken keine Banken bekannt die die aktuellen SEPA Service nicht anbieten. Ich schaetze mal 90% der Konten unterstuetzen das. Ausnahmen werden die Regel bestaetigen.

SEPA muessen alle Banken anbieten, anders laeufts nicht mehr.

Um aus eigenen Erfahrung zu sprechen: Von den letzten rund 100 Ueberweisungen hat nur eine Bank die Echtzeitueberweisung nicht annehmen koennen.

Es geht ja auch, wie ich auch geschrieben hatte, nicht um das Annehmen sondern um das "Ausgeben". Die DKB nimmt eingehende Echtzeitueberweisungen z.B. an, bietet selbst aber ausgehende aktuell noch nicht an.

Wenn du mit "1 Tag" einen Kalerdertag meinst, dann ist das falsch. Es ist ein "1 Banktag" gemeint. Wenn deine Bank am Gruendonnerstag um 16:00 Buchungsschluss hat und du um 19:00 eine "herkoemmliche" Ueberweisung machst, dann wird sie am Dienstag nach Ostern ausgefuehrt und am Mittwoch dann gutgeschrieben. Dabei ist regelkonform ein Bankarbeitstag "gebraucht" worden. Keine Theorie, sondern das ist exact mir passiert als ich nicht die Echzteitueberweisung genutzt habe.

Ja, entschuldige das ich bei solch einem Randthema nicht praezise genug fuer dich die rechtlichen Gegebenheiten erlaeutert habe...

Weil es 2 Prozesse sind. Der herkoemmliche Prozess KANN nicht kuerzer als ein Arbeitstag sein, weil am Ende des Banktages Batchprozssing gemacht wird. Diesen Prozess kann man zwar optimieren (Auf einen Werktag, statt einen Banktag reduzieren), aber eben nicht viel beschleunigen. Der neue Prozess ist ganz anders aufgebaut. Im Hintergrund musste ein neues Clearing aufgebaut werden. Ich gehe davon aus, dass das herkoemmliche Verfahren IT technisch oekonomischer ist und somit auch bleiben wird, insbesondere bei Massenueberweisungen wie Gehaelter. Das ist so wie mit der Infopost der Deutschen Post. Alles was am Stueck vorsortiert reinkommt ist guenstiger als wenn jede Infopost einzeln als Brief verarbeitet werden muss.

Und wenn es 100 Prozesse waeren, spielt doch gar keine Rolle. Du hast behauptet wenn die FGR bereits digital bearbeitet wuerden muesste die Erstattung in Sekunden da sein. Nein, muss sie nicht, nur weil ein Prozess automatisiert digital ablaeuft muss er noch lange nicht in Sekunden durchgelaufen sein. Neben "technischen" Zwaengen kann es da auch einfach bewusste gewollte Verzoegerungen geben. Und nachdem die Bahn kein Interesse hat das Geld schnell auszuzahlen, sondern nur das Interesse es moeglichst lange zu behalten...

Und wie wir sehen ist es immer Aufwendiger 2 Prozesse anzubieten und zu pflegen. Allein der Kunde hat da schon Verstaendnissprobleme.

Na und? Bei den Fahrgastrechten waere den Bahnen doch voellig egal ob die Kunden sie verstehen... wenn sie sie nicht verstehen um so besser, dann stellen sie entweder gar keine Antraege oder man kann sie wegen "Formfehlern" ablehnen (weil z.B. beim falschen eingereicht wurde).

Ob das alles sein muss?

Das haettest du dir vielleicht ueberlegen sollen bevor du postest?


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