Solidaritaet und der Erstattungsprozess ist sehr solide. (Allgemeines Forum)

br752, Dienstag, 01.09.2020, 17:46 (vor 2092 Tagen) @ ICE619

Die Umschläge werden seit eh und je von der DB Dialog GmbH bewusst(!) mit "Bitte frankieren" in Auftrag gegeben/gedruckt.

Ja und das ist doch auch ok so. Wir zitieren mal die Deutsche Post: (Oder hier)

Durch die Wahl des Freimachungsvermerks steuern Sie Ihre Portokosten.
Sie wollen die Kosten für Ihre Kunden übernehmen? Dann verwenden Sie als Text für den Freimachungsvermerk "Entgelt zahlt Empfänger" (oder ähnliche Formulierung).
Sie wollen, dass Ihre Kunden sich an den Kosten beteiligen? Dann verwenden Sie eine der folgenden Textvarianten: "Bitte ausreichend freimachen" oder "Bitte freimachen, falls Marke zur Hand" (oder ähnliche Formulierung).
In diesen Fällen zahlen Sie als Empfänger nur für die nicht ausreichend frankierte Werbeantwort.

.

Damit sind wir wieder beim Ursprungsthema, wieso das so ist oder wie der User keksi ja mit großen Worten in den Raum warf: Dreistigkeit sollte man nicht ausnutzen.

Warum hat die Deutsche Bahn, SCFGR und alle anderen Firmen wo man sich beschweren will keine kostenlosen Rufnummern? Schon dreist?

Apropos Dreist: Wir haben in Deutschland eine Ausweispflicht? Mal grob gerechnet sind das 500 Euro die man da in laufe seines Lebens fuer Ausweise und Urkunden laesst.

Da hab ich noch was: Wenn du eine Erbschaft ausschlagen "musst", weil der Rest der puckeligen Verwandschaft die Schulden auch schon nicht haben wollte, MUSST du dafuer Geld beim Gericht bezahlen. Und dazu hast du auch noch eine sehr kurze Frist einzuhalten. Man kann dir also Arbeit und Aerger aufhalsen und du musst das sogar noch bezahlen. Dreist?

Zurueck zu Bahn:

Seit über 10 Jahren schafft es die DB nicht, an dem Prozess Entschädigung was zu ändern, nun soll es ja endlich dbzgl. was tun.

Und ich bin nach einiger Ueberlegung immer noch der Meinung, dass der Prozess fast optimal ist. Irgendwo habe ich das auch mal geschrieben.
Wenn man den Kram digitalisiert, dann muss man 2 Prozesse pflegen! Den wo das Ticket digital gekauft und erstattet wird und natuerlich einen Papierprozess. Dann gibt es Personen die einen digitalen Prozess starten, aber zusaetzlich noch Papierfahrkarten einreichen. (Z.B. Digitales Ticket und damit die Erstattung gestartet, aber zusaetzlich die Papierreservierung noch eingereicht). Diese beiden Faelle muessen in der Prozesskette zusammengefuehrt werden. Und und und. Ich kann mir viele Kanten in so einem dualen Prozess vorstellen, der dann bei Monitor wieder (falsch) zerrissen wird.

Sollte man auf den Papierprozess ganz verzichten indem man den Code von der Fahrkarte in ein Feld eingibt? Dann muesste jede Fahrkarte eine eindeutige Nummer haben. Bundesweit? Europaweit? Sobald man sich mal die verschiedenen Moeglichkeiten der eingereichten Tickets und Kombinationen ansieht kommt die Ernuechterung.

Dann lieber einen behaebigen, aber klaren und definierten Weg. Was nicht heisst, dass man ihn mal optimieren koennte. ;-)


BR752


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