Und wieder falsch. Was ist denn "1 Tag" bei einer Bank? (Allgemeines Forum)

br752, Mittwoch, 02.09.2020, 11:16 (vor 2110 Tagen) @ gnampf
bearbeitet von br752, Mittwoch, 02.09.2020, 11:16

Onlineueberweisungen im SEPA Raum dauern maximal 10 Sekunden bis zu Gutschrift auf dem Empfaengerkonto und das unabhaengig vom Wochentag. Mache ich fast taeglich. Vielleicht auch hier sich mal auf den aktuellen Stand bringen und nicht alte Prozesse nutzen.


Vielleicht solltest du dich mal informieren? Die "Blitzueberweisungen" werden noch lange nicht von allen Banken angeboten, es gibt noch genug wo ausgehende Ueberweisungen 1 Tag benoetigen (laenger darf ja nicht mehr) und nur eingehend kuerzer moeglich ist.

"Blitzueberweisungen" gibt es meines Wissens nicht mehr. Ausserdem sind mir ausser ein paar Privatbanken keine Banken bekannt die die aktuellen SEPA Service nicht anbieten. Ich schaetze mal 90% der Konten unterstuetzen das. Ausnahmen werden die Regel bestaetigen.

Um aus eigenen Erfahrung zu sprechen: Von den letzten rund 100 Ueberweisungen hat nur eine Bank die Echtzeitueberweisung nicht annehmen koennen.

Wenn du mit "1 Tag" einen Kalerdertag meinst, dann ist das falsch. Es ist ein "1 Banktag" gemeint. Wenn deine Bank am Gruendonnerstag um 16:00 Buchungsschluss hat und du um 19:00 eine "herkoemmliche" Ueberweisung machst, dann wird sie am Dienstag nach Ostern ausgefuehrt und am Mittwoch dann gutgeschrieben. Dabei ist regelkonform ein Bankarbeitstag "gebraucht" worden. Keine Theorie, sondern das ist exact mir passiert als ich nicht die Echzteitueberweisung genutzt habe.
Das gleiche gilt fuer jeden Freitag vorm Wochenende, so dass die Gutschrift haeufig erst am Montag oder Dienstag da ist.

Und auch bevor man das ohne Aufpreis angeboten hat war es technisch ein vollstaendig digitaler Prozess in den keine Sau manuell eingegriffen hat, trotzdem dauerte es 1 Tag (seit man das gesetzlich als Maximum festgelegt hat, vorher auch mehr).

Weil es 2 Prozesse sind. Der herkoemmliche Prozess KANN nicht kuerzer als ein Arbeitstag sein, weil am Ende des Banktages Batchprozssing gemacht wird. Diesen Prozess kann man zwar optimieren (Auf einen Werktag, statt einen Banktag reduzieren), aber eben nicht viel beschleunigen. Der neue Prozess ist ganz anders aufgebaut. Im Hintergrund musste ein neues Clearing aufgebaut werden. Ich gehe davon aus, dass das herkoemmliche Verfahren IT technisch oekonomischer ist und somit auch bleiben wird, insbesondere bei Massenueberweisungen wie Gehaelter. Das ist so wie mit der Infopost der Deutschen Post. Alles was am Stueck vorsortiert reinkommt ist guenstiger als wenn jede Infopost einzeln als Brief verarbeitet werden muss.

Und wie wir sehen ist es immer Aufwendiger 2 Prozesse anzubieten und zu pflegen. Allein der Kunde hat da schon Verstaendnissprobleme.

Das mit dem Bloedsinn, den Steinen und dem Glashaus lassen wir mal so stehen.


Naja, du sitzt jedenfalls nicht mehr im Glashaus, maximal noch im Gerippe davon.

Ob das alles sein muss?


BR752


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum