Bitte nichts verwechseln. ;-) (Allgemeines Forum)

br752, Mittwoch, 02.09.2020, 11:55 (vor 2089 Tagen) @ sfn17

Eher ist das ein Marketing"gag", als dass da ein gesonderter "Eilüberweisungsprozess" angestoßen wird und bei der Empfängerbank ein Bankjüngling den Empfang manuell eincheckt.
Für diese Zusatzgebühren bekommt man allenfalls eine offizielle, nicht nur bankeninterne Bestätigung, dass das Geld beim Empfänger verbucht ist.
Die Zusatzgebühr steht vermutlich dafür, dass der Empfängerbank die Zinseinnahmen entgehen, die sie mit dem Geld an dem einen Karenztag sonst gemacht hätte.
Wenn ich diese Gebühren so sehe: Die wirken wie Fantasiebeträge und nicht aus irgendwelchen Prozesskosten berechnet.

Die Kosten sind real und auch in Ordnung, weil die Geldanweisung im Prinzip manuell erfolgt. Damals evtl. sogar per Telefon/Fax/Telex, da es ja ausserhalb des Batchprozesses ablief. Diese Moeglichkeit besteht schon seit Jahrzehten!


Eine Eilueberweisung/Blitzueberweisung haben nichts mit der Echtzeitueberweisung im SEPA Raum zu tun, die man fast ueberall im Onlinebanking findet.

Ueberleg mal ob du da nicht was verwechselst? Eine "Eilueberweisung" 1970 (die bis heute , auch am Schalter, moeglich ist) mit einer "Echtzeitueberweisung" im Onlinebaking 2020.

Wenn man im Supermarkt mit einer Bankkarte bezahlt und ein "Zahlung erfolgt" auf dem Zettel hat, ist das Geld auch sofort und ohne irgendein Avis vom Konto weg und nicht erst morgen.

Das Ganze hat was von einer Buchungsbestätigungs-SMS einer irischen Fluggesellschaft.

Und da sind wir wieder ganz woanders im Zahlungswunderland. ;-)


BR752


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