Solidaritaet und der Erstattungsprozess ist sehr solide. (Allgemeines Forum)

gnampf, Mittwoch, 02.09.2020, 09:32 (vor 2090 Tagen) @ br752

Warum hat die Deutsche Bahn, SCFGR und alle anderen Firmen wo man sich beschweren will keine kostenlosen Rufnummern? Schon dreist?

Die DB muss keine kostenlose Rufnummer haben, Beschwerden sind dein Bier. Das der Gesetzgeber das SC FGR hingegen nicht verpflichtet min. zu Ortstarifen erreichbar zu sein ist nicht nachvollziehbar.
Wobei, die DB selbst muesste eigentlich fuer manche Faelle, wie z.B. BC-100-Kunden, auch eine Orts- oder kostenfreie Rufnummer anbieten, da einige Leistungen wie der Gepaeckservice nur ueber Zusatzkosten buchbar ist obwohl er gratis beworben wird. Hier wurden andere Firmen schon entsprechend verdonnert.

Apropos Dreist: Wir haben in Deutschland eine Ausweispflicht? Mal grob gerechnet sind das 500 Euro die man da in laufe seines Lebens fuer Ausweise und Urkunden laesst.

Auch das ist umstritten, auch hier wurden im Rahmen der vor kurzem angekuendigten Preiserhoehung aus der Opposition Forderungen nach einem kostenlosen Ausweis laut.

Und ich bin nach einiger Ueberlegung immer noch der Meinung, dass der Prozess fast optimal ist. Irgendwo habe ich das auch mal geschrieben.
Wenn man den Kram digitalisiert,

was man ja jetzt bereits macht, oder glaubst du noch dran das die Papierdokumente zum Sachbearbeiter kommen und jedes eizneln haendisch bearbeitet wird? Das Zeug laeuft im Posteingang automatisiert durch eine Erkennung, der Sachbearbeiter bekommt den Scan, im besten Fall mit einer praktisch komplett vorausgefuellten Maske und Entscheidungsvorschlag (oder gar automatischer Entscheidung)

dann muss man 2 Prozesse pflegen!

Noe, muss man nicht.

Den wo das Ticket digital gekauft und erstattet wird und natuerlich einen Papierprozess. Dann gibt es Personen die einen digitalen Prozess starten, aber zusaetzlich noch Papierfahrkarten einreichen. (Z.B. Digitales Ticket und damit die Erstattung gestartet, aber zusaetzlich die Papierreservierung noch eingereicht). Diese beiden Faelle muessen in der Prozesskette zusammengefuehrt werden. Und und und.

Noe muessen sie nicht. Nur Duplikate muessen erkannt werden, eine Zusammenfuehrung von Reservierung und Fahrkarte die separat eingereicht wurden ist nicht notwendig und wird auch jetzt nicht gemacht... denn auch jetzt kann ich das als getrennte Vorgaenge einreichen.

Ich kann mir viele Kanten in so einem dualen Prozess vorstellen, der dann bei Monitor wieder (falsch) zerrissen wird.

Und nur weil das neue System ggf auch nicht optimal, aber allemal besser ist sollte man beim alten bleiben, weil man ja ueber das neue auch meckern koennte?

Sollte man auf den Papierprozess ganz verzichten indem man den Code von der Fahrkarte in ein Feld eingibt? Dann muesste jede Fahrkarte eine eindeutige Nummer haben. Bundesweit? Europaweit? Sobald man sich mal die verschiedenen Moeglichkeiten der eingereichten Tickets und Kombinationen ansieht kommt die Ernuechterung.

Nein, der "Papierprozess" muss bleiben damit alle auch ohne Rechner etc. die Moeglichkeit haben ihre Rechte zu nutzen.
Und wo ist das Problem mit der eindeutigen Nummer? Die ist doch jetzt schon auf den Tickets drauf. Schliesslich kannst du ein Automatenticket z.B. erst teilweise ueber 1 Woche spaeter am Schalter stornieren, weil das System vorher die Daten zur Nummer noch nicht kennt.
Aber selbst wenn keine da waere waer das an sich kein Problem, ausser das Duplikate schlechter zu erkennen sind... denn auf dem Scan kann man Sicherheitsmerkmale nicht mehr pruefen. Das Problem besteht aktuell aber 1:1 genauso.

Dann lieber einen behaebigen, aber klaren und definierten Weg. Was nicht heisst, dass man ihn mal optimieren koennte. ;-)

Ja was jetzt, zuerst lehnst du die Optimierung ab, jetzt willst du ihn optimieren? Was willst du denn dann bitte optimieren, wenn alles bei eingeschickten Papier und haendischer Bearbeitung bleiben soll? Mehr Sachbearbeiter? Das kostet mehr Geld, das wieder alle Ticketkaeufer bezahlen muessen, das willst du ja auch nicht. Bliebe also nur eine Optimierung: Fahrgastrechte abschaffen, die Bahnen koennen machen was sie wollen.


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