China missbraucht Hochgeschwindigkeitszüge f Strukturpolitik (Allgemeines Forum)

oska, Samstag, 11.01.2020, 22:00 (vor 251 Tagen)
bearbeitet von oska, Samstag, 11.01.2020, 22:03

Chinas Netz für Hochgeschwindigkeitszüge ist mit 35 000 Kilometern doppelt so gross wie jenes im Rest der Welt. Doch viele Strecken in dünn besiedelten Gebieten sind hochdefizitär.

https://www.nzz.ch/wirtschaft/peking-gefaehrliche-spekulation-mit-hochgeschwindigkeitsz...

Die Neue Züricher Zeitung schreibt unter anderem über Fahrtzeitverkürzungen von neun auf zwei Stunden und erklärt im Artikel Peking missbraucht Hochgeschwindigkeitszüge für Strukturpolitik, warum man sich vor grauen Nashörnern in Acht nehmen sollte.

Ein Artikel der nicht auf das höher, schneller, weiter der neuen Technologien eingeht, sondern bereits in der Einleitung (s.o.) auf die wirtschaftlichen Gefahren hinweist.

Die beförderten Passagiere pro Schienenkilometer liegen zwischen den Ballungsgebieten zwar über dem chinesischen Durchschnitt, aber seien "nur rund halb so hoch wie jener der meistgenutzten Strecke in Japan".

Auf Schienen werden jedoch nicht nur Personen transportiert. Auch Güter. Gerade dafür ist die Eisenbahn so toll. Weniger CO2, etc. Das wissen wir alle. Und China? China hat innerhalb von zehn Jahren der Anteil der auf der Schiene beförderten Güter deutlich verringert. Ab auf die Straße scheint dort das Motto zu sein.

Ein lesenswerter Artikel. Denn wer kennt sich besser mit Geld und Schienenverkehr aus, als die Schweizer?


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