Nicht zwangsläufig. (Allgemeines Forum)

J-C, In meiner Welt, Freitag, 05.04.2019, 00:51 (vor 2567 Tagen) @ CNL484
bearbeitet von J-C, Freitag, 05.04.2019, 00:54

In der Schweiz wird selbst auf Nebenstrecken ein Halbstundentakt erreicht, auf Hauptstrecken wird eine sehr dichte Frequenz erreicht und das klappt eben.

Das führt mich zur These, dass viele Faktoren da mitspielen und bei kluger Taktung err Reionalverkehr kein Prpblem ist.

Ich meine, wir haben in Österreich eine überlastete Strecke, wo auf einem Abschnitt sich bis zu 6 S-Bahnen, 4 beschleunigte Regionalzüge und 2 Fernverkehrszüge durchquetschen.

Auf einem Gleis pro Richtung wohlgemerkt. Ich hab das mal selber mit angesehen, da kommt zuerst ein Railjet, 1-2 Minuten später fährt schon ein Regionalzug durch, 3 Minuten später fährt eine S-Bahn ein...

Bei einem hohen Takt des Regionalverkehrs wird der einen Taktknoten ohne weiteres bedienen können, man kann den also flexibler gestalten , sodass der Fernverkehr reinpasst. Und wenn, dann muss man eben ausbauen, ist so oder so notwendig.

Bei Hamburg-Lübeck mache ich mir mebenbei keine Sorgen. Die S4 wird größtenteils ihren eigenen Gleiskörper haben und bei einem Halbstundentakt des REs, der phmehin nur wenig Halte hat, kriegt der Fernverkehr recht einfach einen Slot. Selbst wenn ein stündlicher Fernverkehr bis Kopenhagen anvisiert ist (ich meine mal ein Fahrplanbild von vor Jahrzehnten gesehen zu haben, wo sowas tatsächlich der Fall war), sehe ich da keine Konflikte aufkommen.

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum