Mein Unverständnis (Aktueller Betrieb)

Jörg, Sonntag, 17.01.2010, 08:57 (vor 5941 Tagen) @ Mario-ICE

Das Prognosen zu Verspätungen manchmal ziemlich schwierig sind ist klar. Wenn man keine Ahnung hat wie lange etwas dauert bringt es aber nichts eine geringe Prognose abzugeben und diese dann immer wieder nach oben zu korrigieren.
Man sollte dem Kunden ehrlich gegenübertreten und im sagen was Sache ist und auch das man keine Ahnung hat wie lange es dauert bis eine Störung beseitigt ist.

Ist die Störung dann beseitigt und eine Prognose möglich sollte alles daran gesetzt werden die Informationen an die Fahrgäste weiterzugeben.

Insbesondere was die Kommunikation der Anschlußzüge im Verspätungsfall betrifft habe ich leider vielmehr schlechte Beispiele erfahren als gute Beispiele.

Ein gutes Beispiel zum Beispiel war die Information per Lautsprecher in einem Nahverkehrszug bei Einfahrt in einen Knotenbahnhof zu einem verspäteten Fernverkehrszug. (Kein planmäßiger Anschlußzug) Ungefähr so: "Der verspätete Zug XY nach Z über A und B, kann ebenfalls noch erreicht werden."

Schlechte Beispiele sind Ansagen wie "Dieser Zug konnte leider nicht auf sie warten" obwohl er dann im nächsten Bahnhof doch noch bequem erreicht werden konnte. Auch schon umgekehrt erlebt. Also: "Der Zug wartet Abfahrbereit auf Sie" und dann fährt dieser am Bahnsteig gegenüber los bevor die Türen freigegeben sind.

Bei einer solchen Kommunikation der Bahnmitarbeiter untereinander (und mir als Kunden ist da ziemlich egal wer da mit wem nicht kommuniziert) kommt man sich dann ganz schön im Stich gelassen vor.

Fazit:
Die Echtzeitinformationen im Internet und auf dem Handy sind ein guter Schritt in die richtige Richtung.
Was die Kommunikation untereinander zum erreichen oder auch nicht erreichen von Anschlußzügen betrifft sehe ich noch viel Verbesserungsbedarf.

Grüße Jörg


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