@Steffen Unverständnis (Aktueller Betrieb)

Mario-ICE, Sonntag, 17.01.2010, 00:00 (vor 5943 Tagen) @ Steffen
bearbeitet von Mario-ICE, Sonntag, 17.01.2010, 00:01

Das ist doch das Standard-Vorgehen der DB: Zuerst heißt es: "Der Zug hat 5 Minuten Verspätung". Nach 5 Minuten sinds dann plötzlich 10, nach 10 kommen 20 usw. Nach einer dreiviertel Stunde ringt man sich dann zur Wahrheit durch und verkündet: "Der Zug fällt leider aus". Gut - hier sinds Tage, das ändert aber am Prinzip nichts.

Hallo Steffen,
bei aller berechtigten Kritik an der Bahn möchte ich hier doch mal etwas gegen die immer wieder unterschwellig im Ton vorgenommene Meinung sagen, dass der Kunde durch die Bahn bewusst im unklaren bei Störungen und ihren Verspätungen gelassen wird.
Ich möchte von den Kritikern gern mal hören wie sie den Gedenken dem Kunden eine im Höchstmaß qualifizierte und dann auch wirklich zutreffende Information zu geben.
Wenn ein Zug eine Störung hat ist die Erstinformation für den Kunden sicher immer wichtig. Nur was will man denn als Prognoseverspätung abgeben, wenn der Verantwortliche über Störungsumfang und mögliche Beseitigung gar nichts weiß. Ein Zugansager erfährt nicht vom Tf, das der Zug eine Störung hat und selbst die Leitstellen der EVU können oft nur wage Prognosen abgeben. Darum entstehen dann auch die ständig steigende Verspätungen für den Kunden. Man könnte sicher sagen, der Zug hat heute 30 min Verspätung wegen Tfz-Störung, was ist aber wenn der Zug nach 10 Minuten fit ist und wieder fährt?
Was ist denn die Wahrheit in deinen Augen? Wenn der Zug irreparabel bleibt und es dann dem Kunden mitgeteilt wird, obwohl der Tf 20 Minuten vorher noch gesagt hat das die Störung beseitigt werden kann?


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