Die lieferst die legale Lösung doch selber. Wo ists Problem? (Fahrkarten und Angebote)

mdst, Donnerstag, 08.06.2017, 18:41 (vor 3254 Tagen) @ Barbara

Ergänzend zu Deinem Post: Gibt es denn wirklich Zubs, die in den nach Mitternacht startenden Zügen den Fahrgast tatsächlich fragen " Haben Sie wirklich den S-Bahn-Vorlauf gestern durchgeführt"?

Wenn es die wirklich nicht gibt und die Bahn das wirklich so locker nimmt, kann die Bahn m.E. auch den Aufdruck "Fahrtantritt am x.x.xxxx" wieder von den Tickets streichen - was spricht dagegen?


Zumindest im Großstadtbereich kann man, wie auch in diesem Thread dargelegt, das 2-Tages-Problem graufahrend umgehen. Damit ist das Problem pragmatisch gelöst. Jede weitere Aufregung ist m.E. überflüssig.....

Meiner Meinung nach gibt es immer mehr solcher "grauen" Bereiche im DB-Tarifsystem, die dann auf solchen "pragmatischen Lösungen" beruhen.

Es mag ja stimmen, dass es in der Praxis fast nie ein Problem ist. So lange bis dann doch mal ein ZuB penibel wird. Dann ist aber im Zweifel der Kunde (und noch dazu der viel zahlende, vermeintliche "Premiumkunde") der doofe...

Das ist so ein bisschen wie mit den Umwegen auf im NV-Vorlauf bei Sparpreisen, die hier auch schon oft Thema waren (und wovon ich selber mal betroffen war, mit einem "übereifrigen" ZuB). Ist nirgendwo so ganz eindeutig definiert, wann es ein Umweg ist, ob er einen Aufpreis kostet usw. In der Praxis hat man selten damit ein Problem, aber im Zweifel ist man von der "Einschätzung" oder "Kulanz" einzelner ZuBs abhängig. Das darf meiner Meinung nach nicht der Fall sein.


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