weniger die Frage, ob "problemlos" als "unpraktisch" (Fahrkarten und Angebote)

mdst, Donnerstag, 08.06.2017, 17:04 (vor 3254 Tagen) @ JumpUp

Den Flexpreis kann man doch problemlos direkt vor der Abfahrt kaufen. Entweder am Automaten oder am Bahnsteig in der DB App.

Von daher sehe ich das in der Ausgangsfrage geschilderte Problem als irrelevant an. Weshalb sollte man das Ticket lange im Voraus kaufen wenn man die gewünschte Abfahrt noch nicht weiß?

Es geht m.E. weniger darum, ob es ein großes "Problem" ist, den Flexpreis kurz vor der Abfahrt zu kaufen, sondern darum, dass es ärgerlich/unpraktisch ist, dies tun zu müssen.

Gerade unter Flexpreis-Nutzern sind z.B. sicherlich viele, die vielleicht berufliche Termine haben, deren Dauer nicht im Voraus genau abgeschätzt werden kann. Bisher konnte man sich schön vorher eine Rückfahrkarte kaufen. Jetzt muss man sich nach einem vielleicht langen Arbeitstag auf dem Weg zum Bahnhof noch um das Rückfahrticket kümmern.

Und zur "Lösung" mit dem S-Bahn-Vorlauf u.ä.: gerade bei Geschäftsreisenden kann auch das zu Problemen/verwunderten Nachfragen bei der Erstattung führen, wenn sich die Buchhaltung wundert, warum der Abfahrtsort irgendein ganz anderer Ort als der Ort des Termins ist.

Fazit: ich finde es nachwievor unbegreiflich, was die Bahn den Kunden mit der Flexpreis-"Reform" zumutet, nur um ein paar Cent/EUR mehr einzunehmen. Das steht m.E. in keiner Relation, insbesondere auch nicht in Anbetracht des absolut betrachtet hohen Preisniveaus beim Flexpreis.


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